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Grenze zu Syrien : Türkei baut angeblich Selbstschussanlagen

  • Aktualisiert am

In Kilis an der türkisch-syrischen Grenze errichtet die Türkei eine durchgehende Betonmauer. Bild: AFP

Intelligente Wachtürme mit Wärmebildkameras und Maschinengewehren sollen die Grenze gegen den IS sichern. Alle 300 Meter solle so ein Turm errichtet werden, heißt es in einem Zeitungsbericht.

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          Die Türkei baut an der Grenze zu Syrien einem Zeitungsbericht zufolge Selbstschussanlagen zum Schutz vor illegalen Grenzübertritten. Dabei handele es sich um „intelligente Wachtürme“, die mit Wärmebildkameras und Maschinengewehren ausgerüstet seien, berichtete die regierungsnahe Zeitung „Yeni Safak“ am Montag unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Sollten sich „Elemente“ auf 300 Meter nähern, werde zunächst ein Warnruf in mehreren Sprachen ausgelöst. Werde der Warnung nicht Folge geleistet, werde das Feuer eröffnet. Eine Anfrage an das Verteidigungsministerium zu möglichen Selbstschussanlagen an der Grenze blieb unbeantwortet.

          Dem Bericht zufolge werden die Türme an der Grenze der türkischen Regionen Hatay, Gaziantep, Sanliurfa und Mardin errichtet. Sie sollen wohl vor allem gegen das Eindringen von Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ aus dem Bürgerkriegsland Syrien gerichtet sein.

          An anderen Stellen der Grenze hat die Türkei bislang auf solche aggressiven Mittel verzichtet und meist Betonmauern oder Drahtzäune errichtet, berichtet die Zeitung. In der Grenzstadt Kilis sei der Bau einer Mauer schon fast abgeschlossen und nun beginne das Verteidigungsministerium, alle 300 Meter einen „intelligenten Wachturm“ zu errichten, heißt es in dem Bericht weiter.

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          Unser Autor: Martin Benninghoff

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