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Glosse Politik : Jagd auf Al Qaida

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wgl. Der jüngste amerikanische Angriff auf mutmaßliche Al-Qaida-Nester in Somalia macht deutlich, für wie brisant Washington die Terror-Gefahr hält, die von dem Land ausgeht. Somalia ist ein zerrütteter Staat, der sich selbst nicht ...

          wgl. Der jüngste amerikanische Angriff auf mutmaßliche Al-Qaida-Nester in Somalia macht deutlich, für wie brisant Washington die Terror-Gefahr hält, die von dem Land ausgeht. Somalia ist ein zerrütteter Staat, der sich selbst nicht gegen die Dschihadisten zur Wehr setzen kann; dessen schwache Strukturen werden vielmehr von diesen für ihre Ziele ausgenutzt. Daran ändert auch die Niederlage der islamistischen Scharia-Gerichte nach der militärischen Intervention Äthiopiens im Dezember wenig. Bei einem der Angriffe soll nun ein führendes Al-Qaida-Mitglied getötet worden sein; freilich um einen sehr hohen Preis, denn die Zahl der Opfer wird mit "bis zu dreißig" angegeben. Nicht nur die Amerikaner schätzen die von Somalia ausstrahlende terroristische Gefahr als hoch ein. Auch Nachbarländer Somalias, unter ihnen Kenia und die jemenitische Regierung, die selber mit Al Qaida zu kämpfen hat, sehen das so - von Äthiopien ganz zu schweigen. Es ist schon beinahe wieder vergessen: Der Name "Al Qaida" wurde einer breiteren Öffentlichkeit erstmals bekannt, als im Jahre 1998 die amerikanischen Botschaften in Daressalam und Nairobi von Terroristen in die Luft gesprengt wurden.

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