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Glosse Politik : Im Tief

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Nm. Zu Beginn ihrer Amtszeit finden französische Premierminister regelmäßig hohe Zustimmungsraten in der Bevölkerung; wenn sie vom Alltag des Regierens eingeholt werden, geht es dann genauso regelmäßig bergab.

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          Nm. Zu Beginn ihrer Amtszeit finden französische Premierminister regelmäßig hohe Zustimmungsraten in der Bevölkerung; wenn sie vom Alltag des Regierens eingeholt werden, geht es dann genauso regelmäßig bergab. Wozu sein Vorgänger Jean-Pierre Raffarin immerhin drei Jahre gebraucht hatte, ist Dominique de Villepin in knapp elf Monaten gelungen: Umfragen zufolge sind nur noch 24 Prozent der Bevölkerung mit seiner Leistung zufrieden - der absolute Tiefstand in der Geschichte der Fünften Republik. Das ist üblicherweise die Situation, in welcher der Staatspräsident den Regierungschef opfert und versucht, mit einer Neubesetzung seiner Politik wieder Schwung zu geben. Doch nach einer ganzen Debakel-Serie - erst das verlorene Europa-Referendum, dann die Vorstadtunruhen, schließlich die Revolte wegen des Ersteinstellungsvertrags - ist weit und breit nicht zu erkennen, mit welchen inhaltlichen Initiativen Präsident Chirac die Stimmung im Land wenden könnte. Auch was Personalien angeht, ist er nur beschränkt handlungsfähig: Niemand in seiner Partei reißt sich um ein Amt mit so schnellem Verfallsdatum. Ein neues Kapitel wird in Frankreich erst im Mai 2007 aufgeschlagen.

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