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Glosse Politik : Freie Entscheidung

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Mü. Es ist ungerecht, wenn gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt wird. Und es ist ein Skandal, wenn Frauen (auch in juristischen Berufen) diskriminiert werden, weil sie Kinder haben oder bekommen wollen.

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          Mü. Es ist ungerecht, wenn gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt wird. Und es ist ein Skandal, wenn Frauen (auch in juristischen Berufen) diskriminiert werden, weil sie Kinder haben oder bekommen wollen. Das sollte nicht nur am Frauentag angeprangert werden. Aber warum geht der Staat, dessen Repräsentanten am Donnerstag den Frauentag feierten, nicht mit gutem Beispiel voran? Nicht einmal jede fünfte Führungsposition in Behörden und Ministerien ist mit einer Frau besetzt - trotz gesetzlicher Förderpflichten. Da wirkt es merkwürdig, wenn etwa die hessische Sozialministerin an die Unternehmen appelliert, "Frauen verstärkt die Tür zur Chefetage zu öffnen". Dabei überfordert der Staat sich, wenn er private Einrichtungen zu Geschlechterquoten zwingen wollte. Dass Frauen die Hälfte der europäischen Bevölkerung stellen, worauf Kanzlerin Merkel hinweist, kann nicht bedeuten, dass sie (oder die Männer) mit dieser Quote überall und auf jeder Ebene vertreten sein müssen. Nicht überall, wo die Quote nicht erreicht wird, herrscht ein Geist der Diskriminierung. Es mag sich auch um freie Entscheidungen verantwortlicher Menschen handeln.

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