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Glosse Politik : Doppelstrategie

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Nm. Für die Außenminister der Nato-Staaten, die sich an diesem Freitag treffen, ist das Thema Afghanistan ein dicker Brocken. Klar ist, dass sich die Lage in dem Land am Hindukusch im vergangenen Jahr verschlechtert hat.

          Nm. Für die Außenminister der Nato-Staaten, die sich an diesem Freitag treffen, ist das Thema Afghanistan ein dicker Brocken. Klar ist, dass sich die Lage in dem Land am Hindukusch im vergangenen Jahr verschlechtert hat. Klar ist weiterhin, dass - weil der Winter eine Kampfpause erzwingt - das Frühjahr für den Fortgang der von der Nato geführten Isaf-Mission entscheidend sein wird. Amerika will seinen Partnern entgegenkommen und erheblich mehr Mittel in den Wiederaufbau stecken - das betrifft nicht nur materielle Dinge wie die Infrastruktur, sondern auch verstärkte Investitionen in die Verwaltung, in Polizei und Justizwesen des Landes. Als Gegenleistung wird Washington mehr Anstrengungen der Verbündeten auf militärischem Gebiet fordern: Deutschland beispielsweise ist schon mit der Bitte um Aufklärungsflugzeuge konfrontiert worden. Diese Doppelstrategie ist sinnvoll, weil der Wiederaufbau Afghanistans nur gelingen kann, wenn sich die militärische Lage zum Besseren wendet, und weil militärische Erfolge letztlich nur Bestand haben, wenn es der Bevölkerung spürbar bessergeht. Ob die Mittel dafür - militärische wie zivile - ausreichen, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

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