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Gipfeltreffen : Bush und Putin sprechen von Neubeginn

  • Aktualisiert am

Vetrauensvolles erstes Treffen Bild: AP

Nach ihrem ersten Gipfeltreffen haben der amerikanische Präsident Bush und der russische Staatschef Putin die Gemeinsamkeiten zwischen beiden Ländern betont.

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          Der amerikanische Präsident George W. Bush und sein russischer Kollege Wladimir Putin haben bei einem ersten Treffen des Kennenlernens die Grundlage für einen Neubeginn der Beziehungen gelegt.

          Das unterstrichen die beiden Staatschefs am Samstag nach ihrem mehr als zweistündigen Gipfeltreffen auf Schloss Brdo bei Kranj in Slowenien. Über die weiter umstrittenen amerikanischen Raketenabwehrpläne sollen enge Konsultationen der Außen- und Verteidigungsminister stattfinden.

          Bush: „Ich vertraue Putin“

          Bush nannte das Treffen einen ersten Schritt zu konstruktiven Beziehungen. Es sei eine gute Begegnung mit einem offenen Meinungsaustausch gewesen. Er habe mit Putin einen umfassenden Dialog vereinbart. Bush nannte Putin einen „sehr direkten und vertrauenswürdigen“ Mann. „Ich vertraue ihm.“

          Auch Putin hob die Offenheit und Qualität der Begegnung hervor, die seine Erwartungen übertroffen habe. „Ich denke, wir haben eine gute Basis für den Aufbau eines konstruktiven Verhältnisses gefunden“, sagte der Kremlchef. Die beiden von ihnen vertretenen Staaten seien keine Feinde und könnten gute Partner sein.

          Putin im Herbst nach Texas

          Putin nahm eine Einladung zu einem Besuch in den USA im Herbst an. Bush lud ihn auf seine Ranch bei Waco in seinem Heimatstaat Texas ein. Der US-Präsident akzeptierte eine Einladung nach Moskau, wo Putin ihn auch in seiner Datscha empfangen will.

          Bush und Putin sahen sich eine Stunde und 40 Minuten nur im Beisein ihrer engsten Berater. Das war 70 Minuten länger als ursprünglich vorgesehen. Dann setzten sie die Unterredung in größerem Kreis fort.

          Vor der amerikanischen Botschaft in Ljubljana wurden 22 Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace festgenommen, die gegen die Absage Washingtons an das Klimaschutzprotokoll von Kyoto protestierten.

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