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Da waren es gleich zwei : Die doppelte Staatsgründung 1949

Der Neue: Bundeskanzler Konrad Adenauer auf dem Petersberg, wo er den Vertretern der Besatzungsmächte seine Aufwartung machen musste. Bild: Picture-Alliance

Freie Wahlen im Westen, „Wahlen“ mit Einheitslisten im Osten: Im Jahre 1949 entstehen in Deutschland zwei Staaten. Und alles unter der Ägide der jeweiligen Siegermächte. Teil vier unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.

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          Nach dem 8. Mai 1945 waren die Deutschen nicht mehr Herren über ihr Schicksal. Das änderte sich im Laufe der nächsten Jahre durch die Bildung von Länderregierungen nur allmählich. Letzte Instanz blieben jedenfalls die Besatzungsmächte. Von ihnen ging auch die Initiative zur Gründung eines neuen deutschen Staates aus.

          Peter Sturm
          (pes.), Politik

          Dass es am Ende zwei wurden, lag am Zerwürfnis zwischen den ehemaligen Kriegsverbündeten und Siegermächten. Schon die beiden Währungsreformen hatten verdeutlicht, dass die Einheit erst einmal wenig mehr als ein – freilich eifrig wiederholtes – Lippenbekenntnis war.

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