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Überfall auf die Sowjetunion : Ein Vernichtungskrieg gegen die Bevölkerung

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Sowjetische Soldaten werden mit erhobenen Händen in die Gefangenschaft geführt, links ein deutscher Soldat. Von Deutschen aufgenommenes Bild von 1941 Bild: SZ Photo

Vor genau 80 Jahren begann Hitler den Krieg gegen die Sowjetunion. Zeitzeugenberichte, die jetzt bekannt werden, führen vor Augen, was der Krieg für die sowjetische Zivilbevölkerung bedeutete. Ein Gastbeitrag.

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          Ein riesiger Artilleriestoß entlang der 2000 Kilometer langen Frontlinie gab in den frühen Morgenstunden des 22. Juni 1941 das Signal für den deutschen Angriff auf die Sowjetunion. Im Schutz des Feuers preschten Panzerdivisionen und motorisierte Einheiten vor, während deutsche Bomber Ziel auf sowjetische Flugplätze und Marinestützpunkte nahmen. Mehr als drei Millionen Soldaten beteiligten sich an diesem gewaltigsten Ansturm in der Geschichte der Kriegführung.

          „Operation Barbarossa“, benannt nach dem mittelalterlichen Kaiser, der zu einem Kreuzzug durch Osteuropa ins Heilige Land aufgerufen hatte, war auch in anderer Hinsicht ein außergewöhnlicher Krieg. Hitler betrachtete ihn als einen Entscheidungskampf zwischen zwei um Weltherrschaft ringende Ideologien – dem Nationalsozialismus und dem Sowjetkommunismus oder „Bolschewismus,“ wie Hitler lieber sagte. In den Augen der Nationalsozialisten war der Kommunismus eine jüdische Waffe, zum Zweck geschmiedet, die „blühendsten“ Kulturen der Welt und das deutsche Volk zu zerstören.

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