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Nicht länger ungenannt: Seit ein paar Jahren erinnern Stelen an die vielen sowjetischen Kriegsgefangenen, die in Holte-Stukenbrock den Tod fanden.

Pläne für Gedenkstätte : Späte Würde für sowjetische Kriegsgefangene

Sie verhungerten, starben elendig an Krankheiten, wurden ermordet: Rund drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene starben in Händen der Wehrmacht. Entsteht in Holte-Stukenbrock nun eine Gedenkstätte mit nationaler Bedeutung?
Heinrich Himmler mit August Rosterg im KZ Dachau

Ölförderer Wintershall : Strippenzieher in der Diktatur

Der größte deutsche Ölförderer Wintershall war tief in die Machenschaften der Nationalsozialisten verstrickt. Die Gründer beförderten den Aufstieg der NSDAP.

Krieg in Afghanistan : Friedlos seit 1979

Vor 40 Jahren marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein – und stürzte das Land ins Chaos. Aber auch für Moskau war die Intervention ein Fehlschlag. Was lässt sich daraus lernen?
Besondere Ehre: Der Staatsratvorsitzende der DDR Erich Honecker (rechts) wird am 7. September 1987 von Bundeskanzler Helmut Kohl (links) vor dem Bonner Bundeskanzleramt mit militärischem Zeremoniell empfangen.

Honeckers Besuch in Bonn 1987 : Mit Pauken und Trompeten

Zwei Jahre vor dem Fall der Mauer wurde Erich Honecker eine besondere Ehre zuteil: Bundeskanzler Helmut Kohl empfing ihn in Bonn wie einen Staatsgast. Teil 10 unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.

Biografien aus der DDR : Die Geschichte der Heckert-Kinder

Die Kinder des Fritz-Heckert-Gebiets in Chemnitz wuchsen in der sozialistischen Plattenbauutopie auf. Hier erzählen sechs, wie sie die DDR, die Wende und die Umbrüche danach erlebten.

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  • Auch Hermann Josef Abs, Chef der Deutschen Bank, der gleichzeitig in London mit den Alliierten über den Nachlass der deutschen Auslandsschulden verhandelte, zählte zu den Gegnern der Wiedergutmachung.

    Hanks Welt : „Ein ganzes Volk bockt“

    Es lohnt, sich an Franz Böhm zu erinnern: Wie der Leiter der Regierungsdelegation, die die Wiedergutmachungsverhandlungen mit Israel führte, auf den Antisemitismus der Deutschen blickte.
  • Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson bei seiner Ansprache vor den Delegierten der Pariser Friedenskonferenz am 28. Juni 1919 21:50

    F.A.Z. Essay Podcast : Die Experten

    Auch Sieger haben es schwer: Warum die Pariser Friedenskonferenz für die Vertreter der neuen Staaten Osteuropas eine Enttäuschung war und die eigentlichen Gewinner Männer im Hintergrund waren – die neue Folge des Essay-Podcats.
  • 75 Jahre nach der Befreiung : Ein leeres Herz

    Lidia hieß früher Ludmila. Sie war drei, als sie ins KZ Auschwitz kam. Dort wurde ihr die Liebe ausgetrieben. Heute kann sie immerhin darüber reden.
  • Auschwitz-Überlebender : „Bist du verrückt, Deutsche machen so etwas?“

    Moshe Haelion wird als Jugendlicher nach Auschwitz deportiert. Er kann zunächst nicht glauben, was dort passiert. 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers ist er sich sicher: „Ein Holocaust kann wieder geschehen.“
  • Putin besucht am 18. Januar in Sankt Petersburg eine Ausstellung über den Zweiten Weltkrieg.

    Putin zum Zweiten Weltkrieg : Den Schandmäulern das Maul stopfen

    Kritik am Hitler-Stalin-Pakt ist unpatriotisch: Wer in Russland die Politik des Sowjetdiktators während des Kriegs kritisch darstellt, kann Schwierigkeiten bekommen. Wie es wirklich war, sagt der Präsident.
  • Das verwüstete ehemalige Amt für Nationale Sicherheit der DDR im Stadtteil Lichtenberg im Osten von Berlin am Abend des 15. Januar 1990.

    Vor 30 Jahren : Das Ende der Stasi

    Vor dreißig Jahren demonstrierten 100.000 Menschen in Berlin gegen die DDR-Staatssicherheit – viele von ihnen stürmten die Zentrale. Das Ende der Stasi wurde jedoch schon vorher eingeleitet. Und bei der Aufarbeitung wird immer noch Neues entdeckt.
  • Prägend für Gernot Erler: Willy Brandts Kniefall in Warschau im Dezember 1970

    Blogs | F.A.Z. Essay Podcast : Generation Willy

    Dass Gernot Erler ausgerechnet 1970 Mitglied der SPD wurde, war kein Zufall. Wie ihn die Ereignisse dieses Jahres geprägt haben, hören Sie in der neuen Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts.
  • Britische Truppen marschieren durch das damals noch deutsche Malmedy, das heute zu Belgien gehört.

    Eupen und Sankt Vith : Wie Deutsche zu stolzen Belgiern wurden

    Vor 100 Jahren musste das Deutsche Reich Eupen und Sankt Vith an Belgien abtreten. Heute sind die deutschsprachigen Belgier die am besten geschützte Minderheit Europas.
  • Verbrechen und Tabu: Soldaten posieren 1938 im Dorf Hopike, in der Nähe von Dersim, dem heutigen Tunceli, mit zusammengetriebenen Frauen und Kindern – wenig später wurden die meisten der Zivilisten umgebracht.

    Dersim-Massaker an Aleviten : Der lange Schatten der Vergangenheit

    Das Massaker an Zehntausenden Aleviten im ostanatolischen Dersim war lange Zeit ein Tabuthema in der Türkei. Eine Initiative aus Bochum kämpft gegen das Vergessen – und wird von türkischen Nationalisten angefeindet.
  • Gleiche Wohnung, dasselbe Funkradio, ähnliche Überzeugungen: Noch heute hält Dieter Popp seine Arbeit als Spion der DDR für richtig.

    Dieter Popp arbeitete für DDR : Ein Spion ohne schlechtes Gewissen

    Als Spion schaffte Dieter Popp über 20 Jahre lang Informationen aus dem Bonner Verteidigungsministerium in die DDR. Noch heute meint er, dass das richtig war. Und arbeitet weiter als „Kundschafter des Friedens“.
  • Ihm wird Beihilfe zum Mord in mindestens 5230 Fällen vorgeworfen: Der 93 Jahre alte Bruno D.

    KZ-Prozess in Hamburg : Ringen mit den Erinnerungen

    Bruno D. soll tausende Male Beihilfe zum Mord geleistet haben. Der ehemalige Wachmann aus dem KZ Stutthof beteuert seine Unschuld. Die Aussagen eines Nebenklägers werfen Zweifel auf.
  • Goethe bezog für mehrere Wochen im angesehenen Wiesbadener Hotel zum Bären Quartier.

    Goethe in Wiesbaden : Ein ganz besonderer Kurgast

    Nur zweimal und erst im hohen Alter besuchte Goethe Wiesbaden und Umgebung. Vor allem den Rheingauer Riesling behielt er in bester Erinnerung.
  • Willy Brandts Kniefall in Warschau im Dezember 1970

    Das Jahr 1970 : Generation Willy

    Dass Gernot Erler ausgerechnet 1970 Mitglied der SPD wurde, war kein Zufall. In einem Gastbeitrag schildert er, wie ihn die Ereignisse dieses Jahres geprägt haben.
  • Feinde der Demokratie: Wahlplakat der SPD für die Reichstagswahlen im September 1930.

    Frankfurter Zeitung 06.01.1930 : Diktatur versus Demokratie

    Die Frankfurter Zeitung legt die Schwächen der Diktatur frei: Sie sei „kein durchdachtes Regierungssystem“ und komme für Deutschland keinesfalls infrage. Auch Albert Einstein hat dazu eine klare Meinung.