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Einschulung um 1930 in der Uckermark: Bis zum Abitur sind es für die meisten Schüler dreizehn Jahre.

Frankfurter Zeitung 28.09.1930 : Wider der Überalterung der Primaner

Kriegsabitur und übersprungene Schulklassen hätten gezeigt, dass manche Schüler keine dreizehn Jahre zum Abitur brauchen würden – Oberstudiendirektor Ernst Majer-Leonhard warnt in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Zeitung vor einer Rückkehr.
Osten als Superopfer, ewiger Schuldwesten? Feierlichkeiten am Brandenburger Tor am 3. Oktober 1990

30 Jahre Deutsche Einheit : Die Flucht aus unserer Geschichte

Die Gewaltmaschine der Ost-Diktatur wurde aus der öffentlichen Erinnerung verdrängt, aber auch die Westdeutschen haben ihre blinden Flecken. Ein Gastbeitrag über das ungleiche kollektive Gedächtnis der Deutschen.

Frankfurter Zeitung 26.09.1930 : Hitler vor Gericht

Im Prozess um drei Offiziere sagt Adolf Hitler vor dem Reichsgericht in Leipzig aus. Die Vernehmung des Vorsitzenden der NSDAP soll klären, ob seine Partei einen Umsturz vorbereitet. Ein Protokoll.

Krieg in Afghanistan : Friedlos seit 1979

Vor 40 Jahren marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein – und stürzte das Land ins Chaos. Aber auch für Moskau war die Intervention ein Fehlschlag. Was lässt sich daraus lernen?
Stimme des Liberalismus: Theodor Heuss spricht vor dem Parlamentarischen Rat 1948.

Gründung der DVP/FDP 1945 : Die Wiedergeburt des Liberalismus

Die Freien Demokraten stecken mal wieder in der Krise. Dabei stellten sie nach dem Krieg den ersten Bundespräsidenten und in Baden-Württemberg den ersten Ministerpräsidenten. Ein Rückblick.
Am 18. August 1961 errichten Bauarbeiter unter Aufsicht bewaffneter Vopos die Mauer am Potsdamer Platz in Berlin

Mauerbau im August 1961 : „Niemand hat die Absicht ...“

Für die DDR war die innerstädtische Grenze zwischen West- und Ost-Berlin ein Problem. Im August 1961 löste sie es auf ihre Weise. Teil sieben unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.

Biografien aus der DDR : Die Geschichte der Heckert-Kinder

Die Kinder des Fritz-Heckert-Gebiets in Chemnitz wuchsen in der sozialistischen Plattenbauutopie auf. Hier erzählen sechs, wie sie die DDR, die Wende und die Umbrüche danach erlebten.

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  • 70 Jahre Koreakrieg : Angriff aus dem Norden

    Am 25. Juni 1950 begann der Koreakrieg, der die Halbinsel bis heute teilt. Aus einem lokalen Konflikt wurde eine militärische Auseinandersetzung, der die Aufrüstung im Kalten Krieg beschleunigte.
  • „Wählt Hitler“: Nationalsozialistische Propagandaplakate für die Wahl des Reichspräsidenten 1932.

    Frankfurter Zeitung 23.06.1930 : Darum ist die NSDAP so erfolgreich

    Die NSDAP triumphiert bei den sächsischen Landtagswahlen. Vor allem junge Wähler fühlen sich zu ihr hingezogen. Die Frankfurter Zeitung analysiert, warum die Faschisten so erfolgreich sind. Einer der Gründe: Protestwähler.
  • Indiziensuche: Mathias Jehn, Leiter der Abteilung Bestandserhaltung und Digitalisierung, mit einem Zugangsbuch von 1944/46

    Unibibliothek Frankfurt : Nazi-Beute in den Regalen

    Bücher zum Sprechen bringen: Die Frankfurter Universitätsbibliothek forscht in ihren Beständen nach Raubgut aus der Zeit des Nationalsozialismus.
  • Panzer auf den Straßen von Kaunas: Am 15. Juni 1940 marschierte die Rote Armee in Litauen ein. 23:51

    F.A.Z. Essay Podcast : Als die Panzer kamen

    Vor achtzig Jahren begann die sowjetische Okkupation Litauens, Lettlands und Estlands. Dass Russland die Legende vom freiwilligen Beitritt zur Sowjetunion heute wieder aufleben lässt, sorgt für Konflikte – der neue Essay-Podcast.
  • Gefängniszellen in einem New Yorker Gefängnis 1931.

    Frankfurter Zeitung 21.06.1930 : Eine Hinrichtung empört das Land

    Die Debatte um die Abschaffung der Todesstrafe ist in vollem Gange. Dass ein Mörder hingerichtet wird, obwohl es noch keine abschließende Entscheidung über eine Gesetzesänderung gibt, empört nicht nur die Frankfurter Zeitung.
  • Speisung von Arbeitslosen: In einer Wärmehalle in Berlin-Neukölln werden Bedürftige mit warmem Essen versorgt (Januar 1931).

    Frankfurter Zeitung 08.06.1930 : Die ganze Welt ist auf Jobsuche

    Längst sieht man die Massenarbeitslosigkeit nicht mehr als deutsches Problem. In vielen Ländern steht es nicht gut um die Wirtschaft. Die Frankfurter Zeitung gibt einen Überblick über die „Weltnot“.
  • Natürliche Grenze der besetzten Zone: Der Rhein bei Mannheim.

    Frankfurter Zeitung 25.05.1930 : Frankreich soll den Rhein freigeben

    Die französischen Truppen erhalten den Befehl zur Räumung des Rheinlandes. Bis Ende Juni soll sie abgeschlossen sein. Nach zwölf Jahren Besetzung kann ein neues Kapitel in der Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen beginnen.
  • Der Schüler Heinz Petry ging seit 1941 auf die Adolf-Hitler-Schule in Königswinter.

    Hinrichtung mit 16 Jahren : Das kurze Leben des Heinz Petry

    Weil er 1945 für die Wehrmacht spionierte, wurde ein 16 Jahre alter Junge aus Euskirchen von den Amerikanern hingerichtet – noch drei Wochen nach Kriegsende.
  • Vordenker der EU: Der französische Außenminister Aristide Briand (Mitte) 1931 in Paris.

    Frankfurter Zeitung 18.05.1930 : Kommt bald die Europäische Union?

    Der Vorschlag der französischen Regierung, einen europäischen Staatenbund zu gründen, polarisiert: Die einen sehen darin den Versuch, Frankreichs Vormachtstellung zu manifestieren. Für andere ist es der Schlüssel zum Frieden.
  • Überlebende des Krieges und der Verfolgung: Polnische Kinder in einem Displaced-Persons-Camp 1945 in Deutschland.

    Jüdische Displaced Persons : Warten im Land der Henker

    Nach Kriegsende wurde ausgerechnet Deutschland für Tausende Juden zum vorübergehenden Zufluchtsort. Für viele Überlebende der KZs war es ein belasteter Wartesaal, in dem dennoch für kurze Zeit das Leben erblühte.
  • Computer-Visualisierung des neuen Mahnmals für die Schlachten von Rschew auf der Website des Projekts

    Kriegsende 1945 : Russland und der Tag des Sieges

    Das Kriegsgedenken in Russland war immer eine staatliche Inszenierung. Aber es war stets auch sehr viel mehr. Wie sich die Bedeutung des 9. Mai 1945 über die Jahrzehnte gewandelt hat. Ein Essay.
  • Vor 70 Jahren schuf sein Plan die Grundlage für ein friedliches Europa: Robert Schuman

    70 Jahre Schuman-Plan : Versöhnung über den Gräbern

    Am Beginn der europäischen Einigung stand der Plan des französischen Außenministers Robert Schuman. Seine Idee einer gemeinsamen Stahl- und Kohleproduktion der einstigen Kriegsgegner war visionär und friedensstiftend.
  • „Making of“ Zeitzeugen : Mit ihnen sprechen, so lange sie noch leben

    Vier Zeitzeugen haben uns anlässlich des Kriegsende-Jahrestages ihr persönliches Schicksal aus dem Zweiten Weltkrieg erzählt. Wie es dazu kam, was wir erlebt haben, sehen Sie in unserem „Making-of-Video“.
  • Alltag in Frieden: Kinder spielen in den Ruinen von Frankfurt im April 1946.

    75 Jahre nach Kriegsende : Die Not nach der Stunde Null

    Frankfurt lag in Trümmern, als Hitler-Deutschland kapitulierte. Aber die Frankfurter wussten sich zu helfen. Und was heute ein Trend ist und sich Urban Gardening nennt, sicherte vielen das Überleben.