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Nach dem Inferno: Das zerstörte Smyrna, heute Izmir

Zerstörung von Smyrna : Als das Paradies ausbrannte

Keine andere Stadt stand für das friedliche Zusammenleben der Ethnien und Religionen wie Smyrna, das heutige Izmir. Seine Zerstörung vor 100 Jahren ist eine der großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts.
Grabstätte Muhammads: Die Prophetenmoschee in Medina

Frühgeschichte des Islams : Das unerreichte Ideal der Muslime

Die Hidschra Muhammads von Mekka nach Medina vor 1400 Jahren hat den entstehenden Islam theologisch und politisch beeinflusst. Nach Muhammads Tod brachen die innerreligiösen Spannungen wieder auf.

Krieg in Afghanistan : Friedlos seit 1979

Vor 40 Jahren marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein – und stürzte das Land ins Chaos. Aber auch für Moskau war die Intervention ein Fehlschlag. Was lässt sich daraus lernen?
Manfred Roeder: Richter im sogenannten Dritten Reich und in den sechziger Jahren angesehener Kommunalpolitiker in der Taunusgemeinde Glashütten

Lokalgeschichte : Glashütten und der Todes-Richter

Im Jahr 1963 zog ein Mann in den Taunus, der im Nationalsozialismus an Dutzenden ­Hinrichtungsurteilen beteiligt war. Wie eine Gemeinde mit einem braunen Fleck in ihrer Geschichte umgeht.
Während die Spiele laufen, nimmt die Geiselnahme in der Unterkunft der Athleten aus Israel ihren dramatischen Verlauf, auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck werden die in einem Hubschrauber sitzenden Geiseln getötet.

Olympia 1972 : Zeuge eines Desasters

Volker Zintel, lange Zeit der Sicherheitschef des Frankfurter Flughafens, ist 1972 als Polizist bei den Olympischen Spielen in München im Einsatz. Er wird Zeuge der Tragödie, bei der elf israelische Sportler, ein Polizist und fünf Geiselnehmer sterben.

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  • Wächtersbacher Keramik : Tischfeiner Bauhausstil

    Ursula Fesca hat das Design der Wächtersbacher Keramik ­bestimmt und das Unternehmen zeitweise zu einem der bedeutendsten deutschen Steinguthersteller der Nachkriegszeit gemacht. Eine Ausstellung des Brachttal-Museums zeigt nun ihre Arbeiten.
  • Aufgereiht: Replikate der Fürstenstatue sind vor der Keltenwelt auf dem Glauberg aufgereiht.

    Ausstellung am Glauberg : Vom Prunk der keltischen Elite

    Ihre Kultur verbreitete sich über halb Europa – dennoch bleibt vieles an ihnen ­rätselhaft. Ein offenbar besonders reicher Kelte herrschte einst auf dem Glauberg.
  • Tiefgang: Blick in die Friedberger Mikwe

    Friedberger Mikwe : Ein unterirdisches Monument

    Die Wetterauer Geschichtsblätter widmen sich der Friedberger Mikwe, einem Ritualbad der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde. Sie ist mehr als 750 Jahre alt und eines der frühen Zeugnisse jüdischen Lebens in Deutschland.
  • Antikes Gut: Auch ein Keramikgefäß zählt zu den Schätzen aus dem Erdreich.

    Grabungen in der Wetterau : Verwittertes Armband aus der Bronzezeit

    Rund um Florstadt in der Wetterau waren die Lebensbedingungen in der Steinzeit besser als anderswo. Das belegen Funde aus einer Grabung. Der Bau eines Logistikzentrums machte sie notwendig.
  • Amateurfilme zeigen Alltag : Normalität im totalitären Staat

    Der totalitäre NS-Staat durchdrang alle gesellschaftlichen Ebenen – auch im „liberalen“ Frankfurt. Jetzt erstmals zu sehende Amateurvideos liefern bisher unbekanntes Anschauungsmaterial.
  • Yair Lapid (vierter von links) am Donnerstag in Mauthausen

    Lapid besucht Gedenkstätte : „Ruhe in Frieden, Großvater“

    Der israelische Außenminister erinnert zusammen mit dem österreichischen Bundeskanzler an die Opfer des Nationalsozialismus. Zu Mauthausen hat er einen ganz persönlichen Bezug.
  • Chamberlain 1938 zurück aus München: „Peace for our time“

    München 1938 : Wie „Appeasement“ zum schweren Vorwurf wurde

    In der Ukraine-Krise fällt wieder oft der Begriff „Appeasement“. Diese Politik prägte die dreißiger Jahre in Großbritannien und fand einen Höhepunkt in der Sudetenkrise 1938.
  • 20.Januar1942: Planungsprotokoll eines Menschheitsverbrechens

    80. Jahrestag : Die Wannsee-Konferenz zeigt, wozu Menschen fähig sind

    Während die wissenschaftliche Aufarbeitung der NS-Verbrechen voranschreitet, wird der Antisemitismus in der Bevölkerung stärker. Deshalb brauchen wir Gedenktage und Holocaust Education an den Schulen. Ein Gastbeitrag von Josef Schuster.
  • Das Fest in Bildern : Weihnachten bei Wagners

    45 Jahre lang hat sich das Ehepaar Wagner an Weihnachten fotografiert. Die Schwarz-Weiß-Bilder zeugen von einer Individuellen- und der Zeitgeschichte.
  • Im Januar des Jahres 1947 war die Paulskirche ausgebrannt und lag in Trümmern.

    Wiederaufbau der Paulskirche : Im Stein wie im Geiste

    Nach der Nazi-Diktatur standen die Zeichen in Frankfurt auf Neuanfang. Der Wiederaufbau der Paulskirche stand bald im Mittelpunkt der politischen Entwicklungen in den ersten Jahren der Nachkriegszeit.
  • Nach der Explosion: Die Selbstmordattentäterin hatte die Handgranaten in der drittletzten Reihe der Sindlinger Kirche gezündet.

    Vor 25 Jahren in Frankfurt : Explosion im Weihnachtsgottesdienst

    Vor 25 Jahren starben bei einem Handgranaten-Selbstmord in einer Kirche in Frankfurt-Sindlingen drei Menschen, 13 erlitten schwere und schwerste Verletzungen. Die Tat einer geistig verwirrten Frau, die bis heute Rätsel aufgibt.
  • Miriam Werner und Moni Port erinnern sich an ihre Herkunft und blicken nach vorn: „Jüdische Gegenwart“ heißt ihre gemeinsame Comic-Collage für die Anthologie „Nächstes Jahr in“.

    Comic : Deutsch-jüdische Geschichte anders erzählt

    „Nächstes Jahr in“ versammelt elf herausragende Comics und viele Informationen zu Stationen jüdischen Lebens in Deutschland. Dabei kann man viele unbekanntere Geschichten jüdischen Lebens kennenlernen.