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Klangvoll: Zum Karlsamt kommen alljährlich viele geistliche Würdenträger in den Bartholomäusdom. (Archivbild)

Karlsamt in Frankfurt : Ein Hochamt für die Idee Europas

Seit sechseinhalb Jahrhunderten wird in Frankfurt das Karlsamt gefeiert. Dabei geht es nicht nur um Karl den Großen, sondern auch um ein im Christentum geeintes Europa.

Versailles 18. Januar 1871 : Kaiserproklamation im Siegesrausch

Die Kaiserproklamation vor 150 Jahren in Versailles markierte den Triumph über den „Erbfeind“ und die Erfüllung der Sehnsucht nach einem Nationalstaat. Aber sie vergiftete das deutsch-französische Verhältnis für lange Zeit.

Krieg in Afghanistan : Friedlos seit 1979

Vor 40 Jahren marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein – und stürzte das Land ins Chaos. Aber auch für Moskau war die Intervention ein Fehlschlag. Was lässt sich daraus lernen?
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht mit seiner Frau Elke Büdenbender im September im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden in der Ausstellung „Krieg Macht Nation. Wie das deutsche Kaiserreich entstand“.

150 Jahre Reichsgründung : Aufbruch in den Rechtsstaat

Die Staatsgründung vor 150 Jahren sollte preußisch nüchtern gewürdigt werden. Aus Bismarcks Reich ist eine Bundesrepublik in der Europäischen Union geworden.
„Unser Kaiser mit seinen Söhnen“: Wilhelm II. mit der nächsten Hohenzollern-Generation im Jahr 1907 in Berlin

Bedeutung der Hohenzollern : Eine unerledigte Affäre

Auch die ganz überwiegend negative Bilanz einer Dynastie bedeutet nicht, dass diese Dynastie irrelevant war: Über die Hohenzollern und die jüngste deutsche Geschichte. Ein Gastbeitrag.

Biografien aus der DDR : Die Geschichte der Heckert-Kinder

Die Kinder des Fritz-Heckert-Gebiets in Chemnitz wuchsen in der sozialistischen Plattenbauutopie auf. Hier erzählen sechs, wie sie die DDR, die Wende und die Umbrüche danach erlebten.

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  • Menage a trois: Lidia, ihr Mann Wassilkow und der Zyniker Glumow (gespielt von Elfriede Irrall, Jan Hendricks und Karl Heinz Kreienbaum) in einem DDR-Fernsehspiel von 1964.

    Theaterserie Ostrowski : Armut ist die größte Sünde

    Das vergessene Theaterstück „Tolles Geld“ von Alexander Ostrowski ist eine Wundertüte mit einer aufreizenden Heroine und einem trällernden Lustgreis. Höchste Zeit, es wieder auf einer deutschen Bühne zu spielen.
  • Hochzeit kriegsbedingt: Zwölf Tage nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen heirateten Charlotte und Ludwig Piller am 12. September 1939 in Memmingen. Er war damals Soldat und flog als Kampfpilot Hunderte Einsätze. Sie blieb in Memmingen, wo sie heute noch leben.

    Charlotte und Ludwig Piller : 80 Jahre verheiratet

    Charlotte und Ludwig Piller haben am 12. September 1939 geheiratet – zwölf Tage nach Kriegsbeginn. Der Zweite Weltkrieg stellte das noch junge Paar auf die Probe. Jetzt feiern sie Eichenhochzeit.
  • Warum soll Deutschland gespalten bleiben? Berlin, 10. November 1989

    Frankfurter Allgemeine : Zeitung der Einheit

    Die Frankfurter Allgemeine trat stets für die Wiedervereinigung ein – während andere von einer „Lebenslüge“ der Bonner Republik sprachen und das Provisorium für einen Dauerzustand hielten.
  • Clara Schumann auf CD : Kannst du das Lied verstehn?

    Vor zweihundert Jahren wurde Clara Schumann geboren. Neue CDs stellen sie als Komponistin und als Pianistin vor. Ihre Musik erzählt vom Glück des Schwebens ebenso wie von der Beklemmung des Unsicherseins.
  • Erfolg durch Gewalt: Deutsche Truppen beim Einmarsch in Warschau am 5. Oktober 1939

    Nazi-Propaganda : Das Volk soll selbst nach Gewalt schreien

    Die Nationalsozialisten haben den Überfall auf Polen mit Berichten über angebliche Greuel an der deutschen Minderheit über Monate propagandistisch vorbereitet. Dabei konnten sie an ältere antipolnische Feindbilder anknüpfen. Ein Gastbeitrag.
  • Fund aus Zweitem Weltkrieg : Der Kommandant und sein U-Boot

    Erst in diesem Jahr wurde U 23 im Schwarzen Meer entdeckt. Rudolf Arendt, einst Kommandant des U-Boots, erinnert sich an ein bizarres Kapitel des Kriegs: „Wir waren im Schwarzen Meer gefangen wie eine Katze im Sack.“
  • Arnautoffs Fresko über den Völkermord an den Indianern im Schulfoyer

    George-Washington-Fresko : Soll Geschichte ausgelöscht werden?

    Als Victor Arnautoff 1936 dreizehn Fresken über das Leben George Washingtons für eine High School schuf, illustrierte er auch die Schattenseiten des amerikanischen Säulenheiligen. Darüber ist nun ein erbitterter Streit entbrannt.
  • Marco Hofschneider in der Titelrolle von „Hitlerjunge Salomon“ von 1991, Regie bei Artur Brauners Produktion führte Agnieszka Holland.

    Produzent Artur Brauner : Ein Patriot der Filmgeschichte

    Mit Artur Brauner ist nun einer der prägendsten Produzenten des deutschen Kinos gestorben. Welche Stellung nehmen seine „Filme gegen das Vergessen“ im deutschen Nachkriegskino ein? Ein Gastbeitrag.
  • Keramik aus Athen war an der eisenzeitlichen Seine der letzte Schrei.

    Trinksitten in der Eisenzeit : Keltenbier aus Griechenschalen

    Die Kelten waren mit ihren Importgetränken kreativer, als man bisher dachte. Rückstandsanalysen in Tongefäßen haben überraschende Trinkgewohnheiten offen gelegt. Gespräch mit dem Archäologen Philipp Stockhammer.
  • Sachsen-Ausstellung Hannover : Die Besiegten leben hier nicht mehr

    Sachsen, sturmfest und erdverwachsen? Von wegen! Gerade der Stamm, den man am genauesten zu kennen meint, ist eine historische Chimäre. Das Landesmuseum Hannover präsentiert neueste archäologische Erkenntnisse über die weitverstreuten Marodeure.