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Während einer kurzzeitigen Grenzöffnung für das „Paneuropäische Picknick“ flohen am 19. August 1989 hunderte DDR-Bürger von Ungarn nach Österreich

Massenflucht im Sommer 1989 : Risse im Eisernen Vorhang

Wie die Massenflucht der Ostdeutschen über Ungarn und die Tschechoslowakei im Sommer 1989 zur Auflösung der DDR führte. Teil 11 unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Besonderheit: Fresken mit Mustern, aber auch figürlichen Motiven wie im antiken Nida wurden jenseits des Mittelmeerraums nur in wenigen römischen Siedlungen gefunden.

Fragmente aus Heddernheim : Das Puzzle von Nida

Wie bedeutend die römische Stadt Nida gewesen ist, lassen die Fragmente einer Wandbemalung erahnen. Das Archäologische Museum Frankfurt versucht, ihr Geheimnisse zu entlocken.

Krieg in Afghanistan : Friedlos seit 1979

Vor 40 Jahren marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein – und stürzte das Land ins Chaos. Aber auch für Moskau war die Intervention ein Fehlschlag. Was lässt sich daraus lernen?
Nicht länger ungenannt: Seit ein paar Jahren erinnern Stelen an die vielen sowjetischen Kriegsgefangenen, die in Holte-Stukenbrock den Tod fanden.

Pläne für Gedenkstätte : Späte Würde für sowjetische Kriegsgefangene

Sie verhungerten, starben elendig an Krankheiten, wurden ermordet: Rund drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene starben in Händen der Wehrmacht. Entsteht in Holte-Stukenbrock nun eine Gedenkstätte mit nationaler Bedeutung?

Biografien aus der DDR : Die Geschichte der Heckert-Kinder

Die Kinder des Fritz-Heckert-Gebiets in Chemnitz wuchsen in der sozialistischen Plattenbauutopie auf. Hier erzählen sechs, wie sie die DDR, die Wende und die Umbrüche danach erlebten.

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  • Mal wieder mit roter Farbe beschmiert: das Denkmal für Marschall Konew auf dem Interbrigandenplatz im sechsten Prager Stadtbezirk am 23. August 2019

    Denkmalstreit in Prag : Die Verräter sind die anderen

    Es ist ein Krieg der Erinnerungen: Um die Prager Statue des Sowjetmarschalls Iwan Konew entbrannte eine heftige Kontroverse. Auch russische und tschechische Diplomaten mischen mit.
  • Die Dissidenten Václav Havel, Ludvík Vaculík und Pavel Kohout Mitte der siebziger Jahre in Kohouts Wohnung.

    Ausstellung zur Charta 77 : Die Macht der Ohnmächtigen

    Vor gut vierzig Jahren entstand in der damaligen Tschechoslowakei die Bürgerrechtsbewegung „Charta 77“. Eine Ausstellung in Leipzig fragt nach ihrem Erbe.
  • Erinnerungen aus den Kindheitstagen: Spielszene aus einer Partie der New York Giants gegen die Green Bay Packers im November 1929

    100 Jahre NFL : Für Hand und Kopf und ein paar Milliarden Dollar

    Die NFL ist mit Blick auf ein Jubiläum in die Saison gestartet: Als im Spätsommer 1920 die American Professional Football Association gegründet wurde, war der Sport von dem milliardenschweren Spektakel heutiger Tage noch weit entfernt. Doch vor allem eine Erfindung sollte das ändern.
  • Menage a trois: Lidia, ihr Mann Wassilkow und der Zyniker Glumow (gespielt von Elfriede Irrall, Jan Hendricks und Karl Heinz Kreienbaum) in einem DDR-Fernsehspiel von 1964.

    Theaterserie Ostrowski : Armut ist die größte Sünde

    Das vergessene Theaterstück „Tolles Geld“ von Alexander Ostrowski ist eine Wundertüte mit einer aufreizenden Heroine und einem trällernden Lustgreis. Höchste Zeit, es wieder auf einer deutschen Bühne zu spielen.
  • Hochzeit kriegsbedingt: Zwölf Tage nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen heirateten Charlotte und Ludwig Piller am 12. September 1939 in Memmingen. Er war damals Soldat und flog als Kampfpilot Hunderte Einsätze. Sie blieb in Memmingen, wo sie heute noch leben.

    Charlotte und Ludwig Piller : 80 Jahre verheiratet

    Charlotte und Ludwig Piller haben am 12. September 1939 geheiratet – zwölf Tage nach Kriegsbeginn. Der Zweite Weltkrieg stellte das noch junge Paar auf die Probe. Jetzt feiern sie Eichenhochzeit.
  • Warum soll Deutschland gespalten bleiben? Berlin, 10. November 1989

    Frankfurter Allgemeine : Zeitung der Einheit

    Die Frankfurter Allgemeine trat stets für die Wiedervereinigung ein – während andere von einer „Lebenslüge“ der Bonner Republik sprachen und das Provisorium für einen Dauerzustand hielten.
  • Clara Schumann auf CD : Kannst du das Lied verstehn?

    Vor zweihundert Jahren wurde Clara Schumann geboren. Neue CDs stellen sie als Komponistin und als Pianistin vor. Ihre Musik erzählt vom Glück des Schwebens ebenso wie von der Beklemmung des Unsicherseins.
  • Erfolg durch Gewalt: Deutsche Truppen beim Einmarsch in Warschau am 5. Oktober 1939

    Nazi-Propaganda : Das Volk soll selbst nach Gewalt schreien

    Die Nationalsozialisten haben den Überfall auf Polen mit Berichten über angebliche Greuel an der deutschen Minderheit über Monate propagandistisch vorbereitet. Dabei konnten sie an ältere antipolnische Feindbilder anknüpfen. Ein Gastbeitrag.
  • Fund aus Zweitem Weltkrieg : Der Kommandant und sein U-Boot

    Erst in diesem Jahr wurde U 23 im Schwarzen Meer entdeckt. Rudolf Arendt, einst Kommandant des U-Boots, erinnert sich an ein bizarres Kapitel des Kriegs: „Wir waren im Schwarzen Meer gefangen wie eine Katze im Sack.“
  • Arnautoffs Fresko über den Völkermord an den Indianern im Schulfoyer

    George-Washington-Fresko : Soll Geschichte ausgelöscht werden?

    Als Victor Arnautoff 1936 dreizehn Fresken über das Leben George Washingtons für eine High School schuf, illustrierte er auch die Schattenseiten des amerikanischen Säulenheiligen. Darüber ist nun ein erbitterter Streit entbrannt.
  • Marco Hofschneider in der Titelrolle von „Hitlerjunge Salomon“ von 1991, Regie bei Artur Brauners Produktion führte Agnieszka Holland.

    Produzent Artur Brauner : Ein Patriot der Filmgeschichte

    Mit Artur Brauner ist nun einer der prägendsten Produzenten des deutschen Kinos gestorben. Welche Stellung nehmen seine „Filme gegen das Vergessen“ im deutschen Nachkriegskino ein? Ein Gastbeitrag.
  • Keramik aus Athen war an der eisenzeitlichen Seine der letzte Schrei.

    Trinksitten in der Eisenzeit : Keltenbier aus Griechenschalen

    Die Kelten waren mit ihren Importgetränken kreativer, als man bisher dachte. Rückstandsanalysen in Tongefäßen haben überraschende Trinkgewohnheiten offen gelegt. Gespräch mit dem Archäologen Philipp Stockhammer.
  • Sachsen-Ausstellung Hannover : Die Besiegten leben hier nicht mehr

    Sachsen, sturmfest und erdverwachsen? Von wegen! Gerade der Stamm, den man am genauesten zu kennen meint, ist eine historische Chimäre. Das Landesmuseum Hannover präsentiert neueste archäologische Erkenntnisse über die weitverstreuten Marodeure.