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Der Autor Timo Steppat mit seiner Oma in der Psychiatrie in Bedburg-Hau

Von den Nazis ermordet? : Für Elise

Über seine Ururgroßmutter wurde nie gesprochen: In der Psychiatrie war sie wohl, in der Nazizeit. Hat man sie ermordet? Und warum ist das Verbrechen zum Familiengeheimnis geworden? Unser Autor macht sich mit seiner Oma auf die Suche.
Mehr als ein Heimatmuseum: Das Städtische Museum in Butzbach

Stadtmuseum Butzbach : 2000 Jahre regionale Geschichte

Wer das Stadtmuseum in Butzbach besucht, der erfährt allerhand vom Römer-Kastell bis zu einer berühmten Flöte. Und dann geht noch ein langgehegter Wunsch in Erfüllung.

Krieg in Afghanistan : Friedlos seit 1979

Vor 40 Jahren marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein – und stürzte das Land ins Chaos. Aber auch für Moskau war die Intervention ein Fehlschlag. Was lässt sich daraus lernen?
Von Moskau ausgeliefert: Erich Honecker, hier noch als mächtiger Mann

Politbüroprozess : Wehklagen über „Siegerjustiz“

Den Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland haben sie immer bekämpft. Aber Erich Honecker, Egon Krenz und Genossen haben nach 1990 auch von ihm profitiert. Teil 14 unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Kanzler der Einheit: Helmut im Bundestagswahlkampf 1990 in Thüringen.

Bundestagswahl 1990 : Aufbruch in die Einheit

Die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl 1990 wird zum Triumph für Helmut Kohl und die Union. Doch zwei Attentate überschatten den Wahlkampf im wieder geeinten Deutschland. Teil 13 unserer Serie: „Deutschland seit 1945“.

Biografien aus der DDR : Die Geschichte der Heckert-Kinder

Die Kinder des Fritz-Heckert-Gebiets in Chemnitz wuchsen in der sozialistischen Plattenbauutopie auf. Hier erzählen sechs, wie sie die DDR, die Wende und die Umbrüche danach erlebten.

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  • Feinde der Demokratie: Wahlplakat der SPD für die Reichstagswahlen im September 1930.

    Frankfurter Zeitung 06.01.1930 : Diktatur versus Demokratie

    Die Frankfurter Zeitung legt die Schwächen der Diktatur frei: Sie sei „kein durchdachtes Regierungssystem“ und komme für Deutschland keinesfalls infrage. Auch Albert Einstein hat dazu eine klare Meinung.
  • Verteidigung der Republik: Berliner demonstrieren im März 1920 gegen den Kapp-Putsch

    Die Demokratie und ihre Gegner : Der republikanische Geist

    In den Krisen des Jahres 1920 war den Demokraten in Deutschland etwas bewusst, was heute noch aktuell ist: Eine gute Verfassung allein macht noch keine Demokratie.
  • Tanz auf dem Vulkan? In einem Café am Wannsee in Berlin, etwa 1925

    Die zwanziger Jahre : Goldenes Jahrzehnt?

    Hyperinflation, politische Instabilität, ein „Tanz auf dem Vulkan“ – in den zwanziger Jahren war aus heutiger Sicht jedoch nicht alles schlecht. Was ein Blick zurück ins 20. Jahrhundert lehren kann.
  • Kriegsfriedhof im belgischen Leffinge: 18 Millionen Menschen verloren im Ersten Weltkrieg ihr Leben.

    Frankfurter Zeitung 02.01.1930 : Was bleibt nun vom Ersten Weltkrieg?

    In Den Haag wird die Reparationslast aus dem Ersten Weltkrieg neu verhandelt. Deutschland fordert, dass „die letzten Spuren des Versailler Geistes des Argwohns verschwinden“. Aber die Verhandlungen könnten kompliziert werden.
  • Jesus von Nazareth: So wie ihn Leonardo da Vinci gemalt hat.

    Kampf gegen Rom : „Das Vaterunser war Hochverrat“

    Als Jesus von Nazareth geboren wurde, gab es schon einen Sohn Gottes: Kaiser Augustus. Der Religionswissenschaftler John Dominic Crossan über einen politischen Aktivisten, der gegen Rom und für die Fischer von Süd-Galiläa kämpfte.
  • Demonstranten in Bukarest vor 30 Jahren: Während der Revolution versammeln sich vor der Zentrale der kommunistischen Partei am 22. Dezember 1989.

    30 Jahre Rumänische Revolution : Der gekaperte Aufstand

    Vor 30 Jahren wurde Rumäniens Diktator Nicolae Ceauşescu gestürzt. Die Revolution forderte aber enorm viele Todesopfer – und verfehlte auch eine komplette Abwendung vom Kommunismus.
  • Preußens Tradition in DDR-Uniform: Wachparade des NVA-Regiments „Friedrich Engels“ vor dem Kronprinzenpalais Unter den Linden

    Hohenzollern-Debatte : Geheimverhandlungen schon mit der DDR

    Um das preußische Erbe wurde schon das gesamte zwanzigste Jahrhundert gestritten. Das Haus Hohenzollern verhandelte auch schon mit der DDR. Dabei ging es um die Särge zweier Preußenkönige.
  • Ausstellung in Frankfurt : Grönland leuchtet in allen Farben

    Das Archäologische Museum in Frankfurt zeigt eine Ausstellung über die Geschichte der Arktis-Insel. Seit 4500 Jahren wird diese von Menschen bewohnt und gibt Einblicke, wie es mit der Menschheit weitergehen könnte.
  • Um 1930: Blick in ein Klassenzimmer einer Mädchenschule.

    Frankfurter Zeitung 16.12.1929 : Ein Plädoyer gegen Schulnoten

    Zensuren sind nichts als „geistige Barbarei unseres modernen Schullebens“, heißt es in diesem Gastbeitrag. Stattdessen bietet der Autor konkrete Vorschläge an, wie Schüler künftig fairer bewertet werden könnten.
  • 2. März 1933: Reichspräsident von Hindenburg schreitet am „Tag von Potsdam“ eine Front von Reichswehr- und SA-Einheiten ab.

    Hohenzollern-Debatte : Das Gewissen eines Gutachters

    Mit welchem Ereignis die deutschen Mittelschichten für das neue Regime gewonnen wurden – und was es heißt, zum Gutachter zu werden: Ein Gastbeitrag zur Debatte um die Hohenzollern und den Nationalsozialismus.
  • Reichszahnärzteführer Stuck 1938 vor deutschen Zahnärzten im Reichstagssitzungssaal in der Krolloper in Berlin

    Blogs | F.A.Z. Essay Podcast : ... zu viel Glauben geschenkt?

    Nach 1945 schienen nur wenige Zahnärzte in Deutschland so mit dem NS-Regime verstrickt gewesen zu sein, dass sie als kompromittiert gelten mussten. Viele konnten Karriere machen. Warum das für die jüdischen Opfer in ihren Reihen nicht gilt - die neue Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts.
  • Reichszahnärzteführer Stuck 1938 vor deutschen Zahnärzten im Reichstagssitzungssaal in der Krolloper in Berlin

    Zahnärzte im „Dritten Reich“ : „. . . zu viel Glauben geschenkt“?

    Nach 1945 schienen nur wenige Zahnärzte in Deutschland so mit dem NS-Regime verstrickt gewesen zu sein, dass sie als kompromittiert gelten mussten. Viele konnten in der Bundesrepublik Karriere machen. Für die jüdischen Opfer in ihren Reihen galt dies nicht.
  • Wilhelm II., bis 1918 deutscher Kaiser, mit seinem Sohn Kronprinz Wilhelm und seinem Enkel Prinz Wilhelm von Preußen um 1928 in Haus Doorn im niederländischen Exil

    Hohenzollern-Debatte : Wenn Prinzen träumen

    Sollen die Nachfahren des letzten deutschen Kronprinzen entschädigt werden? Die vorgelegten Gutachten fördern zwar wichtiges Tatsachenmaterial zutage – verwechseln aber Recht und Moral. Ein Gastbeitrag.
  • Frau der Bücher: Rachel Heuberger hat Frankfurts Judaica-Sammlung zu einer der weltweit bedeutendsten gemacht.

    Frankfurter Judaica Sammlung : Glücksfall und Idealbesetzung

    Noch nach dem Krieg tauschte die Stadt Frankfurt jüdische Handschriften für ein Grundstück an der Börse ein. Heute ist die Judaica-Sammlung eine der wichtigsten weltweit. Dank Rachel Heuberger, die jetzt in den Ruhestand gegangen ist.
  • Kein Gegenstand der Verhandlungen: Die preußische Krönigkrone Wlhelms II. von 1889 blieb immer im Privatbesitz der Hohenzollern. Gezeigt wird sie auf der Hohenzollernburg in Hechingen.

    Hohenzollern vor Gericht? : Preußische Planspiele

    Wenn die Verhandlungen des Bundes mit den Hohenzollern scheitern, muss auf dem Rechtsweg über deren Forderungen entschieden werden. Ein älteres Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zeigt dabei, wohin die Reise geht.
  • Wilhelm von Preußen (rechts) mit Hermann Göring im Februar 1933

    Debatte um Hohenzollern : Vier Gutachter, ein Kronprinz und die nationale Diktatur

    Hitler zur Wahl empfehlen, um ihn zu verhindern? Bei dem Versuch, den Kronprinz der Hohenzollern von dem Vorwurf freizusprechen, den Nationalsozialisten „erheblichen Vorschub“ geleistet zu haben, versteigt sich ein Gutachten in kühne Thesen. Ein Gastbeitrag.