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Hitlers Selbstmord 1945 : Die letzte Lüge

Die Aufnahme von Adolf Hitler aus dem Frühjahr 1945 zeigt ihn bei der Auszeichnung von Mitgliedern der Berliner Hitler-Jugend, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Volkssturmeinheiten zusammengefaßt wurden. Bild: dpa

Der Rundfunk verbreitet das Märchen, Hitler sei „gefallen“. Dabei hatte sich der „Führer“ selbst erschossen. Seine frisch angetraute Frau vergiftet sich. Das Nazi-Regime war für alle sichtbar am Ende.

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          Deutschland Ende April 1945. In den Städten liegt kaum noch ein Stein auf dem anderen. Der Propagandaapparat des untergehenden Dritten Reiches funktioniert allerdings immer noch erstaunlich gut. Die Meldung, die am 1. Mai über die in Norddeutschland noch in deutscher Hand verbliebenen Sender des „Großdeutschen Rundfunks“ verbreitet wird, könnte man mit der Überschrift „Die letzte Lüge“ versehen.

          Peter Sturm

          Redakteur in der Politik, zuständig für „Politische Bücher“.

          Mit dem üblichen Pathos heißt es: „Aus dem Führerhauptquartier wird gemeldet, dass unser Führer Adolf Hitler heute Nachmittag in seinem Befehlsstand in der Reichskanzlei, bis zum letzten Atemzug gegen den Bolschewismus kämpfend, für Deutschland gefallen ist.“

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