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Was den Hohenzollern zusteht : „Wir wollen verzichten – aber nicht auf alles“

Ein Streitgegenstand: Schloss Cecilienhof in Potsdam Bild: AFP

Der Streit über mögliche Ansprüche der Hohenzollern hat Staub aufgewirbelt: Hat das ehemalige Herrscherhaus trotz des Vorwurfs, den Nationalsozialisten zur Macht verholfen zu haben, überhaupt welche? Die Rechtsfrage ist auch ein Politikum.

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          Gibt es Geheimverhandlungen demokratisch gewählter Regierungen mit Vertretern des einstigen Herrscherhauses der Hohenzollern? Sollen zahlreiche Kunstgegenstände aus Museen abgezogen und der Familie Preußen zurückgegeben werden? Droht der Ausverkauf der Republik? Oder handelt es sich eher um eine vor allem brandenburgische Provinzposse, die viel mit Wahlkampf zu tun hat?

          Reinhard Müller
          Verantwortlicher Redakteur für „Zeitgeschehen“ und F.A.Z. Einspruch, zuständig für „Staat und Recht“.

          Der Streit über mögliche Ansprüche der Hohenzollern hat Staub aufgewirbelt. Hier kommt vieles zusammen; zunächst handelt es sich um ein Verwaltungsverfahren, dann um einen Prozess vor dem Verwaltungsgericht, dessen Aussetzung und um Vergleichsverhandlungen. 1,2 Millionen Euro sollte das Haus Hohenzollern, vertreten durch Georg Friedrich Prinz von Preußen, nach einem Vorbescheid des Amts zur Regelung offener Vermögensfragen in Beeskow aus 2014 für enteignete Ländereien erhalten. Viel Geld, aber wenn man bedenkt, dass es hier um viele Schlösser geht, eine überschaubare Summe – die sich aus dem für Vermögensfragen üblichen Schlüssel ergibt.

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