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Der 8. Mai 1945 : Vom Zusammenbruch zur Befreiung

Der letzte Akt: Generaloberst Jodl unterschreibt in Reims die bedingungslose Kapitulation Bild: dpa

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lag Deutschland am Boden. Deshalb sprachen viele vom „Zusammenbruch“. Erst nach 40 Jahren begann sich der Begriff „Befreiung“ durchzusetzen.

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          Am 8. Mai 1945 endete in Europa der vom nationalsozialistischen Deutschland mutwillig begonnene Zweite Weltkrieg mit der totalen Niederlage des Aggressors. Am Ausgang gab es, anders als noch am Ende des Ersten Weltkrieges 1918, diesmal keine Zweifel. Nicht nur lagen große Teile Deutschlands, vor allem seiner Städte, in Trümmern. Die gegnerischen Truppen hatten seit Ende 1944 auch das gesamte Land erobert und besetzt.

          Peter Sturm

          Redakteur in der Politik, zuständig für „Politische Bücher“.

          Für Millionen Deutsche markierte das Kriegsende eine tiefe Zäsur. Ihre persönliche Zukunft war ungewiss. Viele waren schon froh, wenn sie nicht hungern mussten. Politisch war Ungeheures passiert: Deutschland als Ganzes unterstand alliierter Verwaltung. Zentrale deutsche Instanzen existierten nicht mehr.

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