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Georgien : Zwei Deutsche unter entführten Militärbeobachtern

  • Aktualisiert am

Unter den in Georgien entführten sechs Militärbeobachtern der Vereinten Nationen befinden sich auch zwei deutsche Soldaten. Das bestätigte der Sprecher des Verteidigungsministeriums.

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          In Georgien sind sechs Militärbeobachter der Vereinten Nationen an der Waffenstillstandslinie zur abtrünnigen Teilrepublik Abchasien entführt worden - unter ihnen zwei deutsche Soldaten. Das teilte das Bundesverteidigungsministerium in Berlin am Donnerstag mit.

          Drei russische Friedenssoldaten, die mit den UN-Beobachtern in dem Tal auf Patrouille waren, sind nach einem Bericht der georgischen Regierung im Kodori-Tal, durch das die Waffenstillstandslinie läuft, wieder freigelassen worden.

          Dritte Entführung in drei Jahren

          Dies sei die dritte Entführung von UN-Beobachtern in drei Jahren, sagte ein Sprecher der abchasischen Führung in Suchumi der Agentur Interfax. „Die letzten beiden Male sind die Geiseln nach Verhandlungen wieder frei gekommen.“

          Die Teilrepublik Abchasien am Schwarzen Meer hatte sich in zwei Kriegen 1992 bis 1994 von Georgien abgespalten. Der Waffenstillstand wird von der UN-Mission Unomig und russischen Friedenstruppen mit einem Mandat der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten überwacht. Zur Unomig gehören insgesamt 11 deutsche Soldaten.

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