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Geheimdienst : NSA spionierte Schröder wegen Freundschaft zu Putin aus

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Der frühere Kanzler Gerhard Schröder und Russlands Präsident Wladimir Putin im Jahr 2011 bei dem Besuch einer Erdölförderanlage in der russischen Stadt Portovaya Bild: Reuters

Gerhard Schröder war einem Bericht zufolge auch nach dem Ende seiner Kanzlerschaft im Visier amerikanischer Spione. Grund dafür sollen seine besonderen Beziehungen zu Russland sein.

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          Der amerikanische Geheimdienst NSA hat Gerhard Schröder einem Zeitungsbericht zufolge auch nach Ende seiner Kanzlerschaft ausgespäht. Die Vereinigten Staaten hätten ihre Spionage-Aktivitäten gegen den SPD-Altkanzler ab 2005 sogar ausgeweitet, berichtete die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf amerikanische Geheimdienstkreise. Hintergrund sei Schröders zügiger Wechsel in die russische Energiewirtschaft gewesen.

          Schröder ist Vorsitzender des Aktionärsausschusses des vom russischen Staatskonzern Gazprom dominierten Unternehmens Nord Stream. Nord Stream baute und betreibt die gleichnamige Ostsee-Pipeline, durch die Erdgas von Russland nach Deutschland geleitet wird. Auch Schröders Freundschaft zu dem russischen Präsidenten Wladimir Putin war laut „BamS“ für die NSA interessant. Über den Altkanzler sei es möglich gewesen, Zugang in die sonst sehr verschlossene Welt rund um Putin zu erhalten.

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