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Gazastreifen : „Tunnel nach Gaza wieder in Betrieb“

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Das israelische Sicherheitskabinett hat den technischen Maßnahmen zur Kontrolle des Schmuggels zwischen Gazastreifen und Ägypten zugestimmt. Aus Gaza heißt es derweil, viele Tunnel seien schon wieder in Betrieb. Es gebe wieder Waffenlieferungen für die radikale islamistische Hamas.

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          Das israelische Sicherheitskabinett hat den technischen Maßnahmen zur Kontrolle des Schmuggels zwischen Gazastreifen und Ägypten zugestimmt. Der bisher nicht veröffentlichte Plan war zuvor vom israelischen Unterhändler Amos Gilad mit der ägyptischen Regierung vereinbart worden. Es geht um stärkere Kontrollen an der Grenze und um Straßensperren im Grenzgebiet gegen illegale Transporte sowie um technische Hilfe zur Lokalisierung und Zerstörung von Schmuggeltunneln.

          Aus Gaza heißt es derweil, viele Tunnel seien schon wieder in Betrieb. Es gebe wieder Waffenlieferungen für die radikale islamistische Hamas. Ägypten verstärkte nach einem Bericht aus dem ägyptischen Rafah seine Grenztruppen von etwa 750 auf 1500 Mann. Nach dem Friedensvertrag von 1979 setzt das die israelische Zustimmung voraus.

          Die israelische Militärzensur verbietet jede Namensnennung eines Offiziers, der an der Operation in Gaza teilnahm. Offenbar fürchtet Israel Verfahren vor internationalen Gerichten wegen vermeintlicher Kriegsverbrechen in Gaza, wo in den dreiwöchigen Kämpfen mehr als 1300 Menschen umkamen, darunter viele Zivilsten.

          Die Hamas teilte derweil mit, sie werde an die Opfer des Gazakriegs 1000 Euro (für Familie mit Todesfällen) oder 500 Euro (an jeden Verletzten) zahlen. Die Eigentümer zerstörter Häuser erhielten 4000 Euro. Für teilweise beschädigte Häuser werde die Hamas 2000 Euro zahlen. Die Hamas will das Geld in bar von diesem Sonntag an verteilen.

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