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Frankreichs Außenminister : „Diese Vereinbarung ist nicht tot“

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Will den „ultimate deal“ mit Iran: der amerikanische Präsident Donald Trump Bild: AP

Der französische Außenminister Le Drian gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Atomabkommen mit Iran noch zu retten sei. Iranische Hardliner sehen das anders. Am Montag soll es um die Zukunft gehen.

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          Trotz des von Präsident Donald Trump verkündeten Austritts der Vereinigten Staaten ist das Atomabkommen mit Iran nach den Worten des französischen Außenministers Jean-Yves Le Drian nicht am Ende. „Diese Vereinbarung ist nicht tot“, sagte er am Mittwoch dem französischen Radiosender RTL. „Es gibt einen amerikanischen Rückzug aus dem Deal, aber der Deal ist immer noch da.“ Finanzminister Bruno Le Maire sagte im französischen Radio, dass Trumps Entscheidung ein Fehler sei und dass die Vereinigten Staaten sich nicht als „Wirtschaftspolizist“ der Welt betrachten sollten.

          Präsident Emmanuel Macron werde noch im Laufe des Tages mit seinem iranischen Gegenüber Hassan Rohani sprechen, sagte Le Drian. Auch werde es voraussichtlich am kommenden Montag zu einem Treffen zwischen der iranischen Seite und Vertretern Frankreichs, Großbritanniens und Deutschlands kommen. Le Drian betonte, dass auch Treffen mit dem Ölkonzern Total und anderen großen Unternehmen mit wirtschaftlichen Interessen in der Region geplant seien.

          Der Minister befürchtet, dass durch die amerikanische Entscheidung die Spannungen zunehmen könnten. „Ja, es besteht die reale Gefahr einer Konfrontation“, sagte Le Drian. „Ich hoffe, es wird kein Rückschlag für den Frieden sein.“

          Will die Hoffnung noch nicht aufgeben: Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian

          In Iran rief der Schachzug von Donald Trump heftige Reaktionen hervor. Als Protest gegen den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem internationalen Atomabkommen haben einige Abgeordnete im iranischen Parlament eine amerikanische Flagge verbrannt. Wie die iranische Nachrichtenagentur Isna am Mittwoch weiter berichtete, handelte es sich um eine Gruppe von Hardlinern. Sie hätten zunächst „Nieder mit Amerika“ gerufen und danach die Flagge sowie eine symbolische Kopie des Atomabkommens verbrannt. Auf den von Isna verbreiteten Bildern sind fünf Abgeordnete zu sehen. Das Parlament hat 290 Abgeordnete. Die Hardliner im Iran waren von Anfang an gegen das 2015 geschlossene Wiener Atomabkommen. Sie kritisieren seitdem auch Präsident Hassan Rohani, einen der Architekten des Abkommens.

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