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Flugzeugentführungen : Scharping entscheidet über Abschuss

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Scharping in einem ECR-Tornado Bild: dpa

Anders als in den Vereinigten Staaten hätte in Deutschland der Verteidigungsminister im Zweifelsfall das letzte Wort für den Einsatz von Abfangjägern gegen von Terroristen entführte Flugzeuge.

          Anders als in den Vereinigten Staaten hätte in Deutschland der Verteidigungsminister im Zweifelsfall das letzte Wort für den Einsatz von Abfangjägern gegen von Terroristen entführte Flugzeuge.

          Falls sich ein solches Flugzeug ähnlich wie am 11. September in den Vereinigten Staaten im
          Anflug auf zivile Einrichtungen befände, müsste Rudolf Scharping (SPD) über den Einsatz der Luftwaffe entscheiden. Das wurde am Freitag im Bundesverteidigungsministerium in Berlin bestätigt.

          IBuK“

          Den eventuellen Abschuss eines solches Flugzeuges könne nur Scharping nach Rücksprache mit der militärischen Leitungsebene als Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt (IBuK) anordnen.

          In den Vereinigten Staaten haben künftig zwei Generäle die Befugnis, in einer Extremsituation Passagiermaschinen notfalls ohne vorherige Erlaubnis des Präsidenten abschießen zu lassen.

          Das hatte die „New York Times“ am Donnerstag berichtet. In Frankreich würde diesen Befehl nach einem genau festgelegten Verfahren nur der Staatspräsident geben können. Gegenwärtig wird in Frankreich über Techniken nachgedacht, wie und mit welchen Methoden solche Flugzeuge unschädlich gemacht werden könnten.

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