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Zentralrat der Juden : Schuster warnt vor mehr Antisemitismus durch muslimische Flüchtlinge

  • Aktualisiert am

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, warnt wegen des Zustroms muslimischer Flüchtlinge vor wachsendem Antisemitismus Bild: dpa

Durch die Einwanderung muslimischer Flüchtlinge könnte der Antisemitismus zunehmen, fürchtet der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster. Er fordert, das Bekenntnis zum Existenzrecht Israels müsse zum Wertekanon gehören, der den Ankömmlingen vermittelt werde.

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          Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, befürchtet einen wachsenden Antisemitismus in Deutschland durch die Einwanderung von muslimischen Asylsuchenden. „Wenn man zwanzig oder dreißig Jahre lang mit einem israel- und judenfeindlichen Bild aufgewachsen ist, dann wird man dieses Bild nicht einfach an der deutschen Grenze aufgeben“, sagte Schuster der F.A.Z. mit Blick auf Herkunftsländer, in denen starke antijüdische Tendenzen existieren.

          „Deshalb ist es ganz wichtig, dass wir jedem Flüchtling nahebringen, dass in Deutschland das Grundgesetz die Lebensgrundlage aller Menschen ist und zur unserem Wertekanon die Ablehnung jeglicher Form von Antisemitismus sowie das Bekenntnis zum Existenzrecht Israels dazugehören.“

          Gleichzeitig trat Schuster dem Eindruck entgegen, er wolle eine Stimmung erzeugen, in der die Deutschen muslimischen Flüchtlingen mit Skepsis begegnen sollten. „Es geht auch nicht darum, eine Abneigung gegen Menschen zu schüren, die aus Gebieten kommen, wo es israelfeindliche Bilder gibt. Es geht um die Sorge, dass diese Bilder nach Deutschland transportiert werden könnten und hier zu einem Antisemitismus führen, der das Wertegefüge in eine Richtung brächte, die wir alle nicht wollen.“

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          Unser Autor: Martin Benninghoff

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