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An der Grenze zu Österreich : Wieder Tausende Flüchtlinge in Bayern angekommen

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Flüchtlinge gehen am Dienstag bei Wegscheid (Bayern) über die deutsch-österreichische Grenze nach Deutschland Bild: dpa

Der Ansturm der Flüchtlinge an der deutsch-österreichischen Grenze geht weiter. Allein am Dienstag kamen 5500 Menschen im Raum Passau an. Die Ankunft verläuft nach Polizeiangaben aber geordneter als zuvor.

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          Der Andrang von Flüchtlingen an der österreichisch-deutschen Grenze hält unvermindert an. Am Dienstag kamen bis in die Abendstunden etwa 5500 Menschen im Raum Passau an, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwochmorgen sagte. Am Montag hatten etwa 8000 Flüchtlinge in Bussen die Grenze zu Niederbayern erreicht.
          „Insgesamt ist die Ankunft am Dienstag etwas geordneter abgelaufen", sagte der Sprecher. Gerade am Abend sei es wichtig gewesen, die Ankommenden schnell aus der Kälte zu holen. Brennpunkte seien weiterhin die Gemeinden Wegscheid, Achleiten und Simbach am Inn.

          Drei Sonderzüge werden eingesetzt

          Am Mittwochmorgen seien noch etwa 1700 Flüchtlinge in der Dreiländerhalle in Passau sowie 1000 Menschen in der Niederbayernhalle in Ruhstorf untergebracht gewesen. Die Menschen sollten am Morgen mit drei Sonderzügen von Passau aus in andere Gemeinden gebracht werden.

          Flüchtlingskrise : Warten an der deutsch-österreichischen Grenze

          „Es kommt nach wie vor immer wieder ein Bus an“, berichtete am Dienstag ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Freyung. „Wir haben das Problem, dass wir hier unvorbereitet in relativ kurzer Zeit viele Ankünfte haben, deshalb tun wir uns schwer, die Menschen schnell aus der Kälte zu bringen.“

          Zwar gebe es Ankündigungen der österreichischen Behörden. „Aber die Zahl der Voranmeldungen und die realistischen Zahlen driften sehr weit auseinander, das ist weitaus mehr“, sagte der Sprecher. Selbst die österreichischen Grenzschützer würden immer wieder überrascht.

          Seehofer: Verhalten der Wiener Regierung unangemessen

          In der Flüchtlingskrise ist der Ton zwischen Bayern und Österreich zuletzt immer schärfer geworden. Die bayerische CSU-Regierung um Ministerpräsident Horst Seehofer kritisierte das Verhalten der Regierung Wien als „unangemessen“. Die Flüchtlinge würde allzu bereitwillig den Weg nach Bayern gewiesen. Unterstützt wurde die bayerische Landesregierung dabei aus Salzburg. Auch der dortige Bürgermeister Heinz Schaden erklärte, die österreichische Zentralregierung weise Flüchtlingen gezielt die Richtung grüne Grenze.

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