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Kölner Silvesternacht : Ermittlungen gegen 73 Beschuldigte

  • Aktualisiert am

Außer Kontrolle: die Silvesternacht auf der Domplatte in Köln Bild: dpa

Nach der Gewalt in der Silvesternacht in Köln ermitteln die Behörden mittlerweile gegen 73 Beschuldigte. Darunter sind nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft „weit überwiegend“ Asylbewerber, Asylsuchende oder Menschen, die illegal in Deutschland gewesen seien.

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          Nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht identifizieren die Ermittler immer mehr mögliche Täter. Mittlerweile werde gegen 73 Beschuldigte ermittelt, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Montag. Dabei handele es sich „weit überwiegend“ um Asylbewerber, Asylsuchende oder Menschen, die sich illegal in Deutschland aufgehalten hätten.

          Die beiden größten Gruppen kommen den Zahlen der Ermittler zufolge aus Marokko und Algerien. Auch drei Deutsche seien unter den Beschuldigten, sagte Bremer. In Untersuchungshaft sitzen nach Angaben der Staatsanwaltschaft bislang 15 Verdächtige. Nur einem von ihnen machen die Ermittler aber bislang ein Sexualdelikt zum Vorwurf.

          In den anderen Fällen geht es meist um Eigentumsdelikte wie Diebstahl. In der Nacht auf Neujahr hatten in Köln große Gruppen von Männern Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell bedrängt.

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