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Flüchtlingsunglück : Boot mit Hunderten Migranten bei Kreta gekentert

  • Aktualisiert am

Rettungskräfte haben vor Kreta offenbar mehr als 300 Menschen gerettet und drei Tote geborgen. Es könnten bis zu 700 Menschen an Bord gewesen sein. Die Rettungsaktion läuft weiter.

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          Im Mittelmeer südlich von Kreta hat sich ein neues Flüchtlingsdrama abgespielt. Wie die griechische Küstenwache mitteilte, ist am Freitag ein Schiff mit Hunderten Menschen an Bord rund 75 Seemeilen vor der Insel gekentert. Reporter des Staatsfernsehens (ERT) berichteten aus Kreta unter Berufung auf die Küstenwache, es seien drei Tote geborgen worden. Zahlreiche Menschen befänden sich noch auf dem halb untergegangenen Schiff, hieß es.

          Nach Informationen aus Kreisen der Küstenwache wurden 302 Menschen gerettet. Nach weiteren Schiffbrüchigen werde gesucht. Griechische Medien berichteten, an Bord des gekenterten Schiffes könnten bis zu 700 Menschen gewesen sein. Mehrere vorbeifahrende Schiffe, Rettungsboote und sowie zwei Hubschrauber der griechischen Küstenwache und Marine nehmen an der Suchaktion teil.

          Offiziere der Küstenwache gingen davon aus, dass das Flüchtlingsboot aus Ägypten unterwegs nach Italien war. Nach Schließung der Balkanroute versuchen internationale Schleuserbanden offenbar zunehmend, Migranten aus der Türkei und Ägypten über Kreta nach Italien zu bringen. In den vergangenen fünf Tagen waren knapp 180 Migranten auf Kreta gestrandet. Zuvor waren ihre Boote in Seenot geraten.

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