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Talkshow-Auftritt : Das sind die zwölf wichtigsten Sätze von Angela Merkel

  • Aktualisiert am

Wir schaffen das: Die Kanzlerin bei Anne Will Bild: dpa

Die Kanzlerin wiederholte es bei Anne Will wie ein Mantra: Wir werden die Flüchtlingskrise bewältigen, wir schaffen das. Doch auch sonst machte sie einige bemerkenswerte Aussagen. Hier sind die wichtigsten zwölf.

          Wohl noch nie hat ein Fernsehauftritt von Angela Merkel so für Furore gesorgt wie dieser am Mittwochabend bei Anne Will: Eine Stunde lang stand die Kanzlerin der Moderatorin zum Thema Flüchtlingskrise Rede und Antwort - wir dokumentieren die zehn wichtigsten Aussagen des Abends.

          1. „Wir schaffen das, da bin ich ganz fest davon überzeugt.“

          2. „Ja, ich habe einen Plan, aber der hängt ja nicht von mir alleine ab.“

          3. „Stellen sie sich mal vor, wir würden alle miteinander erklären: Wir schaffen es nicht. Und dann?“

          4. „Glauben Sie denn, dass Hunderttausende ihre Heimat verlassen, nur weil es ein Selfie mit der Kanzlerin gibt?“

          5. „Ein Aufnahmestopp kann nicht klappen. [...] Wir sind stolz, dass wir innerhalb Europas offene Grenzen haben.“

          6. „Als Kanzlerin habe ich die Aufgabe, alles daran zu setzen und den Optimismus und auch die innere Gewissheit zu haben, dass diese Aufgabe lösbar ist. So gehe ich da ran.“

          7. „Ich möchte mich nicht an einem Wettbewerb beteiligen, wer ist am unfreundlichsten zu den Flüchtlingen, und dann werden sie schon nicht mehr kommen.“

          8. „Wir opfern überhaupt nichts.“ (Auf Wills Frage, ob Europa einen Gutteil seiner Werte opfere, wenn es sich „ausgerechnet an den türkischen Präsidenten heranschmeißt“.)

          9. „Ich weiß auch nicht, was morgen ist. Ich werde keine falschen Versprechungen machen.“

          10. „Multikulti halte ich für eine Lebenslüge.“

          11. „Natürlich nicht. Ich brauche ihn dringender denn je.“ (Auf die Frage, ob sie Innenminister Thomas de Maizière entlassen werde.)

          12. „Das ist meine verdammte Pflicht.“ (Über die Aufgabe, die Flüchtlingskrise zu lösen.)

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