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Flüchtlingskrise : Mazedonien öffnet Grenze zu Griechenland wieder

  • Aktualisiert am

Es geht nicht mehr weiter: Mazedonien schließt die Grenze zu Griechenland Bild: AP

Weil es einen „Stau“ auf dem Weg nach Serbien gab, ließ Mazedonien vorübergehend keine aus Griechenland kommenden Flüchtlinge mehr ins Land. Am Abend bestätigte eine Sprecherin FAZ.NET jedoch, die Grenze sei wieder geöffnet.

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          Mazedonien hat seinen wichtigsten Grenzübergang zu Griechenland am Mittwochabend wieder für Flüchtlinge und Migranten geöffnet. Das bestätigte eine Sprecherin der internationalen Organisation für Migration in Athen gegenüber FAZ.NET. „Die Grenze ist wieder geöffnet. Sie war zuvor für mehrere Stunden geschlossen“, sagte sie.

          Zuvor hatte die Nachrichtenagentur dpa darüber berichtet, dass die mazedonische Polizei die Grenze zwischen beiden Ländern geschlossen hätte. Die Behörden hätten die griechische Seite benachrichtigt, es gebe weiter nördlich nahe der mazedonisch-serbischen Grenze einen „Stau“. Viele Flüchtlinge warteten auf die Weiterreise nach Serbien. Aus diesem Grund sei am Nachmittag vorübergehend die Grenze zu Griechenland beim Eisenbahnübergang Idomeni-Gevgelija geschlossen worden. Die Autobahn-Übergangstelle von Griechenland nach Mazedonien bei Evzoni-Bogorodica war zudem weiter geöffnet geblieben.

          Auf der griechischen Seite des Eisenbahnübergangs von Idomeni befanden sich nach Augenzeugenberichten etwa 1000 Menschen. Diese sollten zunächst die Nacht in Zelten und provisorischen Unterkünften verbringen. Knapp 800 Flüchtlinge sollten demnach die Nacht in Bussen und in einer Tankstelle etwa 20 Kilometer südlich ausharren. Ob sie nach der Wiederöffnung der Grenze diese am Abend noch passieren durften, ist unklar.

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