https://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/kristina-schroeder-fordert-fluechtlinge-fuer-den-freiwilligendienst-zu-gewinnen-13802757.html

Kristina Schröder : Flüchtlinge sollen im sozialen und ökologischen Bereich arbeiten

  • Aktualisiert am

Flüchtlinge wie diese jungen Männer aus Afghanistan und Eritrea in Frankfurt sollen nach dem Willen von Kristina Schröder im Bundesfreiwilligendienst arbeiten. Bild: dpa

Die ehemalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder schlägt in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vor, Flüchtlinge für den Bundesfreiwilligendienst zu gewinnen. So könnten sie sich „für das Land engagieren, das ihnen Schutz und Auskommen bietet“.

          1 Min.

          Die CDU-Bundestagsabgeordnete und frühere Bundesfamilienministerin Kristina Schröder schlägt vor, Flüchtlinge über den Bundesfreiwilligendienst in sozialen und ökologischen Bereichen einzusetzen. In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt sie, so könnten sie „an einen attraktiven ersten Arbeitsmarkt herangeführt“ werden. Zudem müssten sie nicht untätig herumsitzen, könnten Kontakte knüpfen und „sich gleichzeitig für das Land engagieren, das ihnen Schutz und Auskommen bietet“. 

          Schröder sieht ihren  Vorschlag zudem als Möglichkeit, die Kommunen finanziell zu entlasten: Für Flüchtlinge im Bundesfreiwilligendienst dürfe der Bund den Kommunen die Mittel für Unterkunft, Verpflegung, Sozialversicherung, Sprachkurse und ein Taschengeld für die Flüchtlinge direkt überweisen, ohne das im Grundgesetz festgeschriebene Verbot direkter Finanzbeziehungen zwischen Bund und Kommunen zu verletzen.

          Weitere Themen

          Trump zieht gegen CNN vor Gericht Video-Seite öffnen

          Verleumdungsklage : Trump zieht gegen CNN vor Gericht

          Wegen „Verleumdung und übler Nachrede“ fordert der amerikanische Ex-Präsident 475 Millionen Dollar Schadensersatz von dem US-Fernsehsender. Trump ist derzeit selbst mit erheblichen rechtlichen Problemen konfrontiert.

          Topmeldungen

          Geldscheine als Altpapier: Das Foto stammt vom 15. November 1923.

          Inflation : Zeugnis einer Katastrophe

          Die Inflation von 1923 schuf Not und Elend und unterminierte das Vertrauen vieler Menschen in die Weimarer Republik. Auf FAZ.NET machen wir nun 100 Jahre alte Artikel aus der alten Frankfurter Zeitung zugänglich. Sie zeigen und analysieren, was damals geschah.
          Baustelle eines neuen Erdgas-Heizkraftwerks der Stadtwerke Leipzig.

          Stadtwerke in Not : „Es ist verdammt ernst“

          Notkredite und Zehntausende von Kunden, die nicht mehr beliefert werden: Die Krise der Stadtwerke spitzt sich zu. Kommunen warnen vor Insolvenzen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.