Integrationsbeauftragte : „Was in Köln geschah, war kein Ausleben von Religion“
Von Julian Staib
Lesezeit: 3 Min.
Frau Staatsministerin, die EU kann sich auf eine Verteilung der Flüchtlinge nicht einigen und weiterhin sind Millionen Menschen auf der Flucht. Werden wir uns an Jahre wie das vergangene gewöhnen müssen?
Das lässt sich nicht prognostizieren. Aber eines ist sicher: Das Thema Flucht wird uns die nächsten Jahrzehnte begleiten. Wir müssen vorbereitet sein auf Momente, in denen sehr viele Menschen zu uns kommen. Und wir dürfen in Zeiten, in denen es wenige Menschen sind, nicht annehmen, dass das so bleibt. Wenn Europa gar nicht funktioniert, ist die Krise kaum zu lösen. Ich bin schockiert darüber, wie leichtfertig im Moment mit der EU umgegangen wird. Der Wohlstand, den wir uns mit der EU aufgebaut haben, wird nun dem Populismus geopfert von all denjenigen, die mit Obergrenzen hantieren und keine Ahnung haben, wie das ausgeht. Das ist unverantwortlich.
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