https://www.faz.net/-gpf-8b4pj

In diesem Jahr : 789 Anschläge auf Flüchtlingsheime

  • Aktualisiert am

Ein leerstehendes Gebäude, in dem Asylbewerber unterkommen sollten, steht am 24. August 2015 in Weissach im Tal in Baden-Württemberg voll in Flammen. Bild: dpa

Seit Anfang des Jahres hat es in Deutschland nach BKA-Angaben 789 Anschläge auf Asylbewerberunterkünfte gegeben, darunter 65 Brandstiftungen. 2014 war es nur ein Bruchteil davon.

          1 Min.

          Seit Jahresbeginn sind in Deutschland laut einem Zeitungsbericht 789 Anschläge auf Asylbewerberunterkünfte verübt worden. Darunter seien 65 Brandstiftungen, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) unter Berufung auf eine Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) berichten. 2014 seien es insgesamt sechs Brandanschläge gewesen.

          Bundesbank-Präsident Jens Weidmann unterdessen hat vor überzogenen Erwartungen an die Integration der Flüchtlinge gewarnt. „Die meisten Flüchtlinge müssen erst die deutsche Sprache erlernen. Und viele bringen nicht die Qualifikationen mit, die hier auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind“, sagte Weidmann der „Frankfurter Rundschau“.

          Entscheidend für die Integration in die Gesellschaft sei die Integration in den Arbeitsmarkt. „Das wird aber Zeit brauchen“, betonte der Bundesbank-Präsident. „Nach der historischen Erfahrung dauert es über zehn Jahre, bis Zuwanderer eine ähnliche Beschäftigungsquote erreicht haben wie die einheimische Bevölkerung.“ Die Politik könne den Prozess aber beschleunigen.

          Weitere Themen

          Viele Verletzte bei Protesten in Beirut

          Zusammenstöße im Libanon : Viele Verletzte bei Protesten in Beirut

          Tausende treibt die Wut auf die politische Führung des Libanon auf die Straßen. Demonstranten sollen das Außenministeriums gestürmt haben. Vermutlich fielen in der Stadt auch Schüsse. Ministerpräsident Diab schlägt vorgezogene Neuwahlen vor.

          Topmeldungen

          Donald Trump

          Amerika und China : Europa, lass dich nicht erpressen!

          Die Globalisierung kehrt sich um. Das Verhältnis zwischen Amerika und China wird immer schlechter. In Amerika spricht man ganz offen von einem kalten Krieg. Europa muss sich jetzt behaupten. Es hat eigene Trümpfe.

          Zusammenstöße im Libanon : Viele Verletzte bei Protesten in Beirut

          Tausende treibt die Wut auf die politische Führung des Libanon auf die Straßen. Demonstranten sollen das Außenministeriums gestürmt haben. Vermutlich fielen in der Stadt auch Schüsse. Ministerpräsident Diab schlägt vorgezogene Neuwahlen vor.
          Das Atomkraftwerk Dukovany in der Tschechischen Republik

          Energiewende : Die Atomkraft lebt weiter

          Viele Staaten setzen nach dem Kohleausstieg auf Atomkraft, so zum Beispiel Tschechien. Die Grünen wollen das torpedieren – mit Hilfe der EU.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.