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Havarie von Flüchtlingsbooten : Mindestens 35 Flüchtlinge vor türkischer Küste ertrunken

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Flüchtlinge auf dem Weg von der Türkei zur griechischen Insel Lesbos (Archivbild) Bild: AP

Während Kanzlerin Merkel mit der Türkei über stärkere Grenzkontrollen spricht, sind in der Ägäis zwei Flüchtlingsboote gekentert. Nach Medienberichten waren die Flüchtlinge offenbar auf dem Weg von der Türkei zur Insel Lesbos.

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          Beim Untergang von zwei Flüchtlingsbooten sind in der türkischen Ägäis mindestens 35 Menschen ertrunken, darunter mehrere Kinder. Vier Migranten seien gerettet worden, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Montag. Ein Boot sei von der Küste des westtürkischen Bezirks Edremit aus gestartet, das zweite weiter südlich vom Bezirk Dikili bei Izmir. Ziel sei die nur wenige Kilometer entfernt liegende griechische Insel Lesbos gewesen. Zur Nationalität der Flüchtlinge machte DHA zunächst keine Angaben.

          Die Türkei hat nach eigenen Angaben rund 2,5 Millionen Flüchtlinge alleine aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen. Viele Migranten wagen trotz schlechter Wetterbedingungen die gefährliche Überfahrt nach Griechenland.

          Bundeskanzlerin Angela Merkel traf sich am Montag mit der türkischen Führung, um über die Flüchtlingskrise zu sprechen. Die Türkei hatte der EU Ende vergangenen Jahres zugesagt, die Grenzen besser zu schützen. Im Gegenzug hat die EU der Türkei mindestens drei Milliarden Euro für die Versorgung der Flüchtlinge versprochen.

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