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Flüchtlingskrise : Wieder Menschen in der Ägäis ertrunken

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Die Ägäis als Friedhof: Am Dienstag und Mittwoch sind hier fast 20 Menschen ertrunken. Bild: dpa

Erst am Dienstag waren sechs afghanische Kinder in der Ägäis ums Leben gekommen. Jetzt sind elf weitere Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa ertrunken. Darunter waren fünf Kinder.

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          Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes in der Ägäis sind in der Nacht zum Mittwoch elf Menschen ertrunken, darunter fünf Kinder. Wie die griechische Hafenpolizei mitteilte, sank das Boot auf dem Weg von der Türkei in Richtung Griechenland nahe der Ägäis-Insel Farmakonissi.

          Rund ein Dutzend Menschen werden noch vermisst. Nach ihnen wird am Unglücksort in der südlichen Ägäis gesucht, erklärte die Hafenpolizei. 26 weitere, die auch in dem Holzboot saßen, konnten gerettet werden. Daran beteiligt waren neben Polizeischiffen auch ein griechischer Armeehubschrauber und ein Patrouillenboot der EU-Grenzschutzbehörde Frontex.

          Nach Angaben von Augenzeugen ereignete sich das Unglück bei ruhigem Wetter, als Wasser ins Boot lief. Erst am Dienstag waren sechs afghanische Kinder nahe der türkischen Provinz Izmir ertrunken, als ihr Boot kenterte. Acht weitere Afghanen konnten bei dem Unglück gerettet werden. Immer wieder ertrinken im Mittelmeer Flüchtlinge, die sich in seeuntüchtigen Booten auf den Weg in die EU machen.

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