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Flüchtlingskrise : Union verliert weiter an Zustimmung

  • Aktualisiert am

Kanzlerin Angela Merkel auf dem CDU-Kreisparteitag für Vorpommern-Rügen Bild: dpa

CDU und CSU kommen in einer Umfrage auf den schlechtesten Wert seit Mai 2013. Im Aufschwung befindet sich hingegen die AfD. Sie erhält täglich Dutzende Mitgliedsanträge.

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          In der Flüchtlingskrise verliert die Union laut einer Umfrage bei den Wählern weiter an Zustimmung. Bei einer Bundestagswahl würden derzeit 37 Prozent der Deutschen CDU oder CSU wählen, wie aus der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die Zeitung „Bild am Sonntag“ aus Berlin hervorgeht. Dies ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche und der tiefste Stand seit Mai 2013.

          Profitieren kann der Umfrage unter 1496 Menschen zwischen dem 8. und dem 14. Oktober zufolge die AfD, die einen Punkt auf sieben Prozent zulegt. Auch die SPD legt demnach einen Punkt auf 26 Prozent zu. Unveränderte Werte liefert die Erhebung für die Linkspartei mit zehn Prozent, für die Grünen mit neun Prozent und für die FDP mit fünf Prozent. Einen Punkt weniger erreichen demnach mit sechs Prozent sonstige Parteien.

          Die AfD berichtete über viele Neumitglieder. „Pro Tag wollen im Schnitt rund 40 Menschen bei uns Mitglied werden“, sagte Parteichefin Frauke Petry der Zeitung „Welt am Sonntag“. Nach der Parteispaltung im Juli und dem damit verbundenen Verlust von etwa 2500 der damals 20.000 Mitglieder sei die Zahl der Mitglieder und Förderer wieder auf 19.000 angestiegen. Rund 2000 Mitgliedsanträge seien noch nicht bearbeitet.

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