Flüchtlingspolitik :
Integration auf Deutsch – und auf Polnisch

Von Frank Pergande, Löcknitz
Lesezeit: 4 Min.
Die mecklenburg-vorpommernsche Gemeinde Lokritz ist geprägt durch die Nähe zur polnischen Grenze.
Abgeschieden und mitten im Wald: Die Flüchtlingsunterkunft im vorpommerschen Rothenklempenow stößt auf Widerwillen. Doch auch die Nähe zur polnischen Grenze sorgt für Konflikte.

Im vorpommerschen Rothenklempenow, einem Dorf in der Nähe von Pasewalk, steht mitten im Wald ein Haus, das auf ganz besondere Weise von den Irrungen und Wirrungen der Flüchtlingspolitik erzählt. Nicht nur der deutschen, sondern auch der polnischen. Die deutsch-polnische Grenze liegt nur wenige Kilometer entfernt, und das hat Einfluss auf den stillen Ort im Wald. Das Haus, das früher zu einem riesigen Munitionslager gehörte, ist in Privatbesitz. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, als händeringend nach Unterkünften gesucht wurde, vermietete es der Besitzer an den Landkreis Vorpommern-Greifswald.

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