Flüchtlinge in Jordanien :
Die Karte für das Nötigste

Von Rainer Hermann
Lesezeit: 5 Min.
Können kaufen, was sie wollen: Familie Nashaad im Supermarkt
Das Welternährungsprogramm hat für syrische Flüchtlinge in Jordanien Geldkarten eingeführt. Damit können sie zumindest den größten Hunger stillen - und die Einzelhändler freuen sich auch.

Amman, im November. Muhammad Nashaad und seine Frau wirken in der großen Supermarkthalle wie gewöhnliche Bürger. Eben haben sie mit einer Bankkarte ihre Einkäufe bezahlt, die sie in zwei Einkaufswagen heben. Die zwei sind aber keine gewöhnlichen jordanischen Verbraucher, sie sind Flüchtlinge aus Daraa im Süden Syriens. Vor fünf Jahren sind der 41 Jahre alte Muhammad und seine Frau über die Grenze nach Jordanien geflohen, als der Krieg in ihrer Gegend um sich griff.

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