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„So geht es nicht weiter“ : Landrat schickt 50 Flüchtlinge im Bus zum Kanzleramt

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Längst ein ikonografisches Bild: Kanzlerin Merkel lässt sich im vergangenen September in Berlin gemeinsam mit einem Flüchtling fotografieren Bild: dpa

Weil er „ein Zeichen“ setzen will, hat ein Landrat aus Landshut 50 Flüchtlinge in einen Bus gesetzt und ist mit ihnen unterwegs zum Kanzleramt nach Berlin. Damit will er gegen die Flüchtlingspolitik der Regierung protestieren.

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          Die angespannte Flüchtlingssituation hat einen Landrat aus Niederbayern eine ungewöhnliche Aktion starten lassen. Der Landshuter Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) schickte am Donnerstag einen Bus mit rund 50 Flüchtlingen zum Kanzleramt nach Berlin. Damit wolle er „ein Zeichen setzen, dass es so wie bisher in der Flüchtlingspolitik nicht weitergehen kann und darf“, sagte Dreier.

          „Ein Ende der Flüchtlingswellen ist überhaupt nicht in Sicht, die Kapazitäten an menschenwürdigen Unterbringungsmöglichkeiten in unserem Land gehen rapide zur Neige und ich sehe nicht, dass bislang neue Wohnungen für die Zuwanderer gebaut worden wären“, sagte der Landrat. Er begleitete die Flüchtlinge auf der Reise nach Berlin.

          Nicht genügend Wohnraum für alle Flüchtlinge

          Bei den Migranten handelt es sich um Flüchtlinge, deren Asylantrag bereits anerkannt wurde. Sie gelten als sogenannte Fehlbeleger, die in Flüchtlingsunterkünften untergebracht sind, sich aber eigentlich eine eigene Wohnung suchen müssten.

          Diesen Wohnraum gibt es derzeit im Landkreis jedoch nicht. Der Landkreis Landshut unterhält derzeit 66 dezentrale Unterkünfte, eine Notfallhalle sowie mehrere Unterkünfte für unbegleitete minderjährige Jugendliche, die Regierung von Niederbayern stellt eine Gemeinschaftsunterkunft.

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