Flüchtlinge aus Tschetschenien : Verroht und hoch aggressiv
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Der Glaube und die Kinder, das sei das Wichtigste, sagt Aslan. Wegen seiner drei Jungen sei er nach Deutschland gekommen, die sollten einmal normal aufwachsen. Aslan ist Mitte dreißig und schon ziemlich ergraut. Seine Geschichte, die er beim Tee in Andeutungen erzählt, klingt wirr. Monatelang habe er sich verstecken müssen vor den Leuten, die ihn in Tschetschenien zum Sklaven machen wollten. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion sei er mit Frau und Kindern nach Deutschland geflohen. Und ja, er habe Helfer gehabt und bezahlt. Dass er ein T-Shirt trage, das in großen Lettern den Sieg des Islam verkünde, habe nichts zu sagen. Eines ist für Aslan klar: Nach Tschetschenien will er nicht zurück.
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