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Künftige FDP-Ministerin : Bettina Stark-Watzinger kennt Forschung und Bildung

Gebürtige Frankfurterin: Bettina Stark-Watzinger zieht in den riesigen Neubau neben den Berliner Hauptbahnhof. Bild: dpa

Innovation und disruptive Grundlagenforschung sind für die neue Ministerin Bettina Stark-Watzinger zwei Seiten ein und derselben Medaille. Wofür steht die künftige FDP-Ministerin?

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          Kaum ein Abgeordneter dürfte den Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) so gut kennen wie die designierte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger, die im Haushaltsausschuss des Bundestags dafür zuständig war. Die 53 Jahre alte Volkswirtin gehörte zum Kernverhandlungsteam der FDP und koordinierte die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen zum Bildungsbereich von der Vorschule bis zum „Lebenschancen-Bafög“.

          Heike Schmoll
          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          Ende August hat sie einen programmatischen Artikel zur Zukunft der Bildungspolitik in der Zeitung Die Welt veröffentlicht, der Kernpunkte des Ampelkoalitionsvertrags im Bildungsbereich antizipiert. Ist im Koalitionsvertrag noch abgemildert von einem „Kooperationsgebot mit Ländern und Kommunen“ die Rede, meint die künftige Bildungsministerin klar eine Grundgesetzänderung, die dem Bund mehr ­Mitsprache ermöglicht. „Es geht nicht darum, den Ländern vorzuschreiben, was sie mit dem Geld zu tun haben, aber es ist auch unbefriedigend, wenn man Mittelgeber ist und nicht auch mit am Tisch sitzt.“

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