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FAZ.NET-Sprinter : Wecker stellen? Lohnt sich!

Unser Sprinter-Autor: Felix Hooß Bild: Robert Wenkemann

Wieder blickt die Welt nach Amerika. Diesmal allerdings nicht wegen des Sports – sondern wegen der Politik. Warum Sie die Augen aber auch nach Venezuela und Japan richten sollten, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          Für die kommende Nacht lohnt es sich, den Wecker zu stellen, aufzubleiben und dem medialen Großereignis beizuwohnen, das sich in Amerika abspielt und weltweit ein Millionenpublikum in seinen Bann ziehen wird. Keine Sorge, der FAZ.NET-Sprinter ist nicht in einer Zeitschleife gefangen und Sie müssen auch nicht noch einmal den torärmsten Super Bowl aller Zeiten durchleben: Es geht natürlich um Donald Trumps Rede zur Lage der Nation. In seiner zweiten „State of the Union“-Ansprache vor den beiden Kammern des Kongresses wird der amerikanische Präsident Bilanz über die politischen Erfolge des vergangenen Jahres ziehen – und eigene Themen pushen, die ihm am Herzen liegen. Stichwort: Mauer zu Mexiko. Bei seiner Premiere 2018 standen Einwanderung, Handelsbeziehungen und Infrastruktur im Vordergrund. Welche Versprechungen Trump seitdem einlösen konnte, hat die New York Times in einem Faktencheck untersucht. Die Bilanz: durchwachsen. Insbesondere seine Initiativen in der Einwanderungspolitik fielen im Kongress durch. Falls Sie wach bleiben möchten: Ab 3.00 Uhr können Sie die Rede auf FAZ.NET im Livestream verfolgen. Falls nicht, bekommen Sie bei uns morgen früh frische Analysen.

          Felix Hooß

          Koordinator für Premium-Inhalte bei FAZ.NET.

          Wer künftig in Venezuela als Präsident das Sagen haben wird, ist derzeit noch ungewiss. Fest steht nur, wen zumindest die Mehrheit der EU-Staaten neuerdings als ihren Ansprechpartner sieht. Und zwar nach Ablauf des Ultimatums nicht mehr den linksnationalistischen Staatschef Maduro, sondern den Interimspräsidenten Guaidó. F.A.Z.-Korrespondent Hans-Christian Rößler hat den venezolanischen Oppositionspolitiker Antonio Ledezma im Exil in Spanien gesprochen. Der sagt, das Ende des Maduro-Regimes stehe „unmittelbar bevor“. Wieso Guaidó großen Rückhalt in der Bevölkerung genießt und warum er keinen Bürgerkrieg fürchtet, schildert Ledezma im Interview.

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          Angela Merkel befindet sich derweil weiterhin in Japan, als erste europäische Regierungschefin nach Inkrafttreten des Japanisch-Europäischen Freihandelsabkommens Jefta. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bescheinigte der deutschen Kanzlerin gestern beim Empfang in Tokio, sie habe „den Frühling mit nach Japan gebracht“. Ein klarer Hinweis auf derzeit frostigere globale Handelsbeziehungen – auch die beiden Regierungschefs werden mit Interesse verfolgen, was Trump in der Nacht so zu sagen hat. Bis dahin werben sie für die Vorzüge des Multilateralismus, Merkel trifft in dieser Mission heute unter anderem auf japanische Studenten und Kaiser Akihito.

          Und sonst: Beginnt heute in Moskau eine Konferenz zur Zukunft Afghanistans mit Vertretern der afghanischen Opposition und der Taliban. Vertreter der Regierung sind nicht eingeladen. Reist die britische Premierministerin Theresa May nach Nordirland, um dort eine Rede zum Brexit zu halten. Startet das Achtelfinale im DFB-Pokal, unter anderem mit der Partie Borussia Dortmund – Werder Bremen (20.45 Uhr live im FAZ.NET-Liveticker).

          Die Nacht in Kürze

          Germania beantragt Insolvenz: Bereits am heutigen Dienstag wird der Flugverkehr eingestellt.

          Trump will „erfahrenen Lobbyisten“ zum Innenminister machen: David Bernhardt soll nach dem Willen von Donald Trump Amerikas neuer Innenminister werden. Der 49 Jahre alte Politiker hatte das Amt schon vorher kommissarisch inne – und ist äußerst umstritten.

          Google-Mutter Alphabet verdient deutlich mehr: Dem Google-Konzern Alphabet geht es prächtig. Durch das Weihnachtsgeschäft stieg der Gewinn um sechseinhalb Prozent. Nur die Aktie rutschte unerwartet ins Minus.

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          In Italiens Regierungskrise entscheidet sich, ob es Neuwahlen gibt, „Fridays for Future“ feiert Geburtstag – und in Brandenburg denkt man über eine Kenia-Koalition nach. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

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