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Fall Albakr : Polizei durchsucht Wohnungen von IS-Geldboten in NRW

  • Aktualisiert am

Ein Fahndungsbild Jaber Albakrs, welches von der Polizei veröffentlicht wurde. Bild: dpa

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei Wohnungen von vier Syrern durchsucht. Die Männer sollen den mutmaßlichen Terroristen Jaber Albakr mit Geld versorgt haben.

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          Im Fall des Chemnitzer Terrorverdächtigen Jaber Albakr hat die Polizei nach Informationen von „Spiegel Online“ am Mittwoch Wohnungen von vier Syrern in Nordrhein-Westfalen durchsucht. Dem Bericht zufolge sollen sie Albakr als Geldboten mit etwas mehr als 2000 Euro versorgt haben. Allerdings sei unklar, ob sie von den Terrorplänen wussten. Die Männer würden deshalb formal als Zeugen und nicht als Beschuldigte geführt und seien auch nicht festgenommen worden.

          Das Verfahren der Bundesanwaltschaft sei von der NRW-Polizei personell und logistisch unterstützt worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Düsseldorf auf dpa-Anfrage. Die Beamten seien in Düsseldorf und im benachbarten Neuss im Einsatz gewesen.

          Albakr hatte in seiner Wohnung in Chemnitz eineinhalb Kilogramm Sprengstoff, mit dem er laut Ermittlern im Auftrag der Terrormiliz IS einen Berliner Flughafen angreifen wollte. Kurz nach seiner Festnahme im Oktober erhängte sich Albakr in Untersuchungshaft. Sein zunächst als Komplize verdächtigter Vermieter ist inzwischen wieder frei.

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