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Griechenland : Tausende Flüchtlinge erreichen Piräus

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In Sicherheit: Flüchtlinge im Hafen von Piräus Bild: AP

Tausende Flüchtlinge aus Syrien sind mit einem großen Fährschiff von den Inseln wie Kos, Lesbos oder Samos in den Hafen von Piräus gebracht worden. Immer wieder aber kommt es auch vor der griechischen Küste zu dramatischen Vorfällen.

          An Bord der griechischen Fähre „Eleftherios Venizelos“ sind am Montag 2500 Migranten im nahe Athen gelegenen Piräus angekommen. Das Schiff hatte am Vorabend 988 Flüchtlinge aus der Insel Samos und 1512 aus der Insel Lesbos abgeholt. Bereits am Sonntagabend hatte eine andere Fähre weitere 1745 Migranten aus Lesbos nach Piräus gebracht. Dies sagte ein Offizier der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur am Montag. In ihrer Mehrheit stammen die Flüchtlinge aus Syrien.

          Unterdessen ist ein Migrant vor der Insel Chios ertrunken. Er hatte es zusammen mit 13 anderen Flüchtlingen geschafft, mit einem Schlauchboot bis kurz vor dem Hafen der Insel zu kommen, als das Boot kenterte. Die anderen Insassen wurden gerettet, teilte die Küstenwache am Montag mit. Insgesamt wurden in den vergangenen drei Tagen 2492 Migranten im Meer vor den Inseln der Ostägäis aufgegriffen, teilte die Küstenwache mit.

          Auf der Insel Lesbos kam es am Sonntag zu Schlägereien zwischen Migranten verschiedener Nationalitäten. Ursache sei ein Streit in der Warteschlange vor der Polizei-Registrierstation gewesen, berichteten örtliche Medien. Allein auf Lesbos sollen mehr als 11.000 Flüchtlinge auf eine Fähre zum griechischen Festland warten. Die Flüchtlinge ziehen von Piräus ins nahe Athen und von dort weiter zur griechisch-mazedonischen Grenze, um in Mazedonien in einen der Züge zu kommen, die nach Serbien fahren.

          Nach der Ankunft mit der Fähre

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