Ein Jahr nach dem Massaker von Utøya : Norwegen trauert und wartet
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An jedem einzelnen der 150 Säcke, die in einer Halle des städtischen Bauhofs im Süden Oslos lagern, hängt ein Zettel. „Gute Gedanken leben ewig“ steht darauf. „Dies ist Erde aus den Rosen, die nach dem 22. Juli niedergelegt wurden.“ Der Kompost wird für die Gestaltung eines der beiden Mahnmale aufbewahrt, die künftig in Oslo und in der Nähe der Insel Utøya an das schlimmste Verbrechen der jüngeren Geschichte Norwegens erinnern sollen.
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