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David McAllister im F.A.Z.-Interview : „Wir brauchen einen Masterplan Offshore-Windenergie“

  • Aktualisiert am

David McAllister in der Staatskanzlei in Hannover Bild: Pilar, Daniel

Niedersachsen setzt ganz auf Windenergie. Ministerpräsident McAllister (CDU) fordert jetzt vom Bund einen „Masterplan Offshore Windenergie“. Nur so würden die Ziele der Energiewende erreicht.

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          Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Förderung insbesondere der Offshore-Windenergie besser zu koordinieren. „Die Offshore-Windenergie halte ich für eine Jahrhundertchance für die deutsche Küste“, sagte McAllister in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

          Die Pläne der Bundesregierung sähen vor, dass bereits bis zum Jahr 2020 rund 10 000 Megawatt Offshore-Windenergieleistung in der deutschen Nord- und Ostsee installiert würden. Dieses Ziel unterstütze die Landesregierung. Durch die Verbesserung der EEG-Vergütung für Offshore-Anlagen, durch das KfW-Kreditprogramm und die verbindliche Planung eines „Offshore-Netzplans“ für die Sammelanbindungen seien die Voraussetzungen geschaffen, um aus der Offshore-Windenergie ein Erfolgsprojekt zu machen.

          Jetzt komme es aber auch darauf an, das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure so zu gestalten, dass die ehrgeizigen Ausbauziele für die Offshore-Windenergie auch erreicht werden. „Es wäre sinnvoll, wenn der Bund und die norddeutschen Länder gemeinsam einen Masterplan Offshore Windenergie erstellen“, sagte McAllister. Darin sollten die Schritte aufgeführt werden, die notwendig sind, um die Ausbauziele zu erreichen.

          Niedersachsen sei die „Nummer 1“ in der Windenergie, sagte McAllister in dem Interview. Das unterstreicht die Landesregierung mit ihrem Energie-Konzept. Darin wird angestrebt, in zehn Jahren etwa 90 Prozent des Strombedarfs mit Windkraft zu decken. „Wir setzen weiter auf die Windkraft auf dem Land und auf hoher See“, sagte der Ministerpräsident.

          Das vollständige Interview erscheint in der F.A.Z. am Dienstag.


           

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