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Upgrade: Durch eine Leitung sollen künftig Gleichstrom und Wechselstrom fließen (Symbolbild)

Pilotprojekt : Neues Ultranet verunsichert Bürger

Hybridleitungen sollen auf bestehenden Strommasten montiert werden. Das Projekt „Ultranet“ des Netzbetreibers Amprion elektrisiert derzeit viele Bürger im Idsteiner Land.

Erdogans Veto in der NATO : Ein Geschenk für Putin

Die Blockade des schwedischen und finnischen Beitritts durch die Türkei verhindert, dass die NATO gestärkt wird. Das wird man nicht nur in Moskau mit Interesse verfolgen.

Bundesverfassungsgericht : Die Impfpflicht ist keine Schikane

Wer immer noch glaubt, eine Impfung schütze nicht, sondern schade, der hat im Gesundheitssystem ohnehin nichts verloren. Er sollte sich aber helfen lassen.

Bundestagswahlrecht : Kein demokratischer Makel

Den Unionsparteien muss der Vorschlag der Ampelfraktionen nicht gefallen. Aber genauer hinschauen sollte sie schon. Denn die Beratungen stehen erst am Anfang.

Strobls Affäre : Er wollte doch nur Sexismus bekämpfen

Das Kesseltreiben gegen Thomas Strobl dient sichtlich nicht der Aufklärung einer Affäre. Es hat dennoch Rückwirkungen auf die CDU, die im Südwesten vergeblich auf einen Aufschwung wartet.

Überzogener Furor : Keine Lex Schröder

Dass die Ampel-Koalition dem Alt-Kanzler die Privilegien streichen will, ist beispiellos, aber richtig. Doch die Forderung der Union, auch das Ruhegehalt zu streichen, erscheint überzogen.

Vorschlag der EU : Schulden machen für die Ukraine?

Niemand weiß, wie der Krieg in der Ukraine ausgeht, aber die EU plant schon den Wiederaufbau. Dass die Kommission dafür auch noch Schulden aufnehmen will, ist ein Irrweg.

Veto gegen NATO-Beitritt : Erdogan schert aus

Der türkische Präsident Erdogan glaubt, mit seiner Drohung außen- und innenpolitische Ziele zu erreichen. Er verspielt jedoch seine internationale Glaubwürdigkeit.

Wahlrecht : Will der Bundestag schmoren oder springen?

Der Vorschlag der Ampel ist transparent – wirft aber Legitimitätsprobleme auf. Ist die Sollgröße des Bundestages heiliger als die direkte Wahl von Abgeordneten?

Atomausstieg : Das Fukushima-Bürgertum

Die Energiewende hat zu einer schleichenden Spaltung der deutschen Gesellschaft geführt. Die einen werden profitieren, und die Verlierer bleiben Verlierer.

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  • Der Südlink: Das soll die neue Pulsader sein, die starke Stromquellen im Norden mit starken Stromverbraucher im Süden verbindet, aber auch Strom aus bayerischen Photovoltaikanlagen und Wasserkraft nach Norden bringen kann.

    Energiewende : Trasse des zunehmenden Widerstands

    Südlink soll einmal Strom von den Windmühlen im Norden für die Industrie nach Süden bringen. Im Norden verstehen das die Leute gut, je weiter man nach Süden kommt, desto größer wird der Widerstand.
  • Energiewende : Münchner Donnerworte gegen die Castoren

    Bayern ist über die Pläne für neue Atommüll-Zwischenlager wenig amüsiert – und stellt gleich die gesamte Energiewende in Frage.
  • Warum der Ausstieg falsch ist : Atomkraft? Ja bitte!

    Wir brauchen die Kernkraft, weil sich Milliarden Menschen eine Waschmaschine wünschen. Sie gehört zum guten Leben. Oder wäscht der radelnde Veganer mit Anti-AKW-Aufkleber etwa von Hand?
  • Fan der Energiewende: Hessens Wirtschaftsminister Al-Wazir (Die Grünen) eröffnet die erste Schnellladestation für Elektroautos im Land.

    Strom und Gas : Al-Wazir und die Höhe der Energiepreise

    Unternehmer werfen Hessens Wirtschaftsminister vor, er blende hohe Strompreise für die Industrie als Problem aus. Nun kontert Tarek Al-Wazir die Vorhaltungen. Die Belastung sei differenziert zu betrachten.
  • Wie sicher ist die Versorgung? Der Süden fürchtet Stromausfall, der Norden hat Windkraft im Überschuss. Wie passt das zusammen?

    Die nächste große Reform : Treppenwitze der Energiewende

    Die nächste große Reform der Energiewende steht bevor. Die Länder haben Stellung bezogen. Nord- und Süddeutschland passen kaum noch zueinander.
  • Führt die HSE in Darmstadt: Marie-Luise Wolff-Hertwig

    Darmstadt : Neues Gaskraftwerk der HSE schon vor dem Aus

    Vor nicht einmal zwei Jahren hat die HSE in Darmstadt ein Gaskraftwerk in Betrieb genommen - nun will sie es wieder stilllegen. Weil es wegen des vielen Öko-Stroms nicht rentabel ist.
  • Umstrittener Suedlink: Nicht nur in Bayern, wie auf diesem Bild zu sehen, auch in Hessen mehren sich die Stimmen gegen neue Überlandkabel

    Energiewende : Al-Wazir: Bedarf von Suedlink-Trasse prüfen

    Der Widerstand gegen eine geplante Stromtrasse in Hessen zeigt offenbar Wirkung. Nach dem Kabinettschef gibt sich auch der Grünen-Energieminister vorsichtiger. FDP und Linke lehnen als einzige Fraktionen im Landtag die Stromleitung ganz ab.
  • Führt den Hessischen Bauernverband: Friedhelm Schneider, gleichzeitig Betreiber vom Hessens größtem Milchviehbetrieb

    Kritik an Mindestlohn : Bauernverband gegen Suedlink-Erdkabel

    Bestehende Strommasten aufrüsten statt Erdkabel verlegen: Das fordert der Hessische Bauernverband mit Blick auf die geplante Suedlink-Trasse. Nicht glücklich ist er auch mit dem Mindestlohn.
  • Drehmoment: In Heidenrod hat sich eine Bürger-Mehrheit pro Windkraftanlagen ausgesprochen - eine Minderheit lässt sich aber nicht beirren

    Windkraftgegner im Rheingau : Fragerecht wiegt schwerer als Steuergeheimnis

    In der Rheingau-Taunus-Gemeinde Heidenrod werden weiter Windräder aufgestellt. Nicht jedem gefällt das: Windkraftkritiker Matthias Bremser erstreitet vor Gericht die Auskunft zur Wirtschaftlichkeit von Rotoren der Gemeinde.
  • Drehmoment: eines von vier Windrädern, die bis Weihnachten in Heidenrod neu installiert sein sollen

    Heidenrod im Rheingau-Taunus : Erstes Windrad liefert Strom

    Erst Ende Februar wird der Windpark in Heidenrod im Rheingau-Taunus-Kreis fertig sein. Dann liefert er den vollen Stromertrag, das soll die Gemeindekasse füllen.
  • Rotmilan-Schutz ist nicht zwingend ein Argument gegen Windräder: Das zeigt eine Studie aus dem Vogelsberg

    Vogelsberg : Mit Mäusen gegen Windräder

    Gibt es für den Rotmilan abseits der Rotoren genug zu fressen, dann kommt er den Anlagen nicht in die Quere. Das zeigt ein Artenschutzprojekt im Vogelsberg.
  • Geldmaschine: Windräder bei Heidenrod im Rheingau-Taunus

    Kommentar zu Windkraft-Nutzung : Lernen von Heidenrod für die Energiewende

    In Heidenrod entsteht der mit Abstand größte Windenergiepark der Rhein-Main-Region - und die meisten Anlieger sind dafür. Auch wegen der Chance, über eine finanzielle Beteiligung zu Gewinnern der Energiewende zu werden.