Klaus Traube im Porträt : Der erste Aussteiger
Von Konrad Mrusek
Lesezeit: 6 Min.
Es ist eine ruhige Ecke am Taunushang, in die sich der 83 Jahre alte Klaus Traube für den Lebensabend zurückgezogen hat. Seit einigen Tagen ist es jedoch vorbei mit der Beschaulichkeit im Oberurseler Wald, bei Traube klingelt dauernd das Telefon. Die atomare Katastrophe in Fukushima reaktiviert auch die Leitung zu Traube, dem alten Kämpen der Anti-Atom-Bewegung, von dem man lange nichts mehr gehört hat und dessen Bücher nur noch antiquarisch zu haben sind (“Nach dem Super-GAU“, „Plutonium-Wirtschaft“).
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