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Gut für Stromkunden : Gericht untersagt höhere Renditen für Stromnetzbetreiber

Stromleitungen Bild: dpa

Stromnetzbetreiber wollten mehr verdienen dürfen und haben geklagt. Nun haben die Richter in Düsseldorf entschieden: Sie dürfen nicht - gut für die Verbraucher.

          1 Min.

          Gute Nachricht für Strom- und Gaskunden: Die Forderungen mehrerer Netzbetreibern nach höheren Renditen sind gescheitert. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die geltenden Sätze für die Eigenkapitalverzinsung bestätigt und damit der Bundesnetzagentur Recht gegeben.

          Helmut Bünder
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Für Investitionen in neue Gaspipelines und Stromleitungen gesteht die Regulierungsbehörde seit dem Jahr 2008 einen Renditeanspruch von 9,3 Prozent auf das Eigenkapital zu. Elf Gas- und Stromnetzbetreiber hatten dagegen geklagt: Sie halten einen Satz von mehr als 11 Prozent vor Steuern für angemessen.

          Da die Netzentgelte in die Strompreise einfließen, hätte das höhere Kosten für die Endverbraucher bedeutet. Das Gericht stützt sich auf ein Sachverständigengutachten, wonach die Bundesnetzagentur eine „gut vertretbare Bewertungsmethode“ gewählt habe.

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