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Dunkle Vergangenheit : Grüne legen Bericht zu Pädophilie-Verstrickung vor

  • Aktualisiert am

Die Grünen-Vorsitzende Simone Peter Bild: AFP

Kurz vor der Bundestagswahl 2013 wurde der Wahlkampf der Grünen durch Pädophilie-Vorwürfe aus den Anfangsjahren der Partei belastet. Nun legt die Parteispitze einen Untersuchungsbericht vor, der „bittere Erkenntnisse“ enthält.

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          Unter den pädophilen Aktivisten hat es in achtziger Jahren auch „Täter mit grünem Parteibuch“ gegeben. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den eine von den Grünen eingesetzte Arbeitsgruppe geschrieben hat und aus dem die Berliner Zeitung „Tagesspiegel“  zitiert. Dies gehöre zu den „bittersten Erkenntnissen“, heißt es dort laut der Zeitung. Unter der Leitung der Parteivorsitzenden Simone Peter hatte die Arbeitsgruppe rund zwei Jahre lang untersucht, wie es in den Gründungsjahren der Partei dazu kommen konnte, dass sich die Partei teilweise auch offen für pädosexuelle Forderungen gezeigt hatte.

          Die Pädophilie-Debatte und die Verstrickung der Grünen begann wenig Monate vor der Bundestagswahl 2013. Nach der Wahl hatte die Parteiführung beschlossen, zusätzlich zu der wissenschaftlichen Untersuchung durch den Göttinger Forscher Franz Walter eine eigene Arbeitsgruppe einzusetzen. Für Betroffene hatte der Bundesvorstand eine telefonische Anlaufstelle, einen Mailkontakt sowie einen Anhörungsbeirat.

          Laut Tagesspiegel haben sich bislang zwölf Missbrauchsopfer gemeldet. In sechs Fällen sei dabei kein direkter Zusammenhang zur grünen Partei ersichtlich gewesen. In drei Fällen hätten die Betroffenen auf Empfehlung des Anhörungsbeirats eine Zahlung in Anerkennung ihres Leids erhalten, weil in den Fällen eine „institutionelle Mitverantwortung“ der grünen Partei nicht auszuschließen sei.

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