https://www.faz.net/-gpf-2n6t

Dossier : Weltwirtschaftsgipfel in Genua

  • -Aktualisiert am

G8-Regierungschefs am Konferenztisch Bild: dpa

Vom 20. bis 22. Juli treffen sich die Staats- und Regierungschef der sieben führenden Industrienationen und Russlands in Genua. Konfliktstoff gibt es genug. Das FAZ.NET-Dossier.

          In diesem Sommer zieht es nicht nur Urlauber nach Italien. Vom 20. bis 22. Juli trafen sich die Staats- und Regierungschef der sieben führenden Industrienationen und Russlands in Genua, um über die Probleme der Weltwirtschaft zu diskutieren.

          Klimaschutz und Raketenabwehr waren die politischen Reizthemen beim G8-Gipfel. Für den amerikanischen Präsidenten Bush wurde sein erster Weltwirtschaftsgipfel zum Härtetest. In Italien musste der immer noch skeptisch beäugte Republikaner beweisen, ob er die weltpolitische Tagesordnung dauerhaft bestimmen kann. Bei der parallel laufenden Weltklimakonferenz in Bonn wollten die amerikanischen Unterhändler keinesfalls Kompromisse eingehen.

          Vieles hat sich geändert seit dem ersten Gipfeltreffen 1975. Im vergangenen Jahr machten vor allem die Kosten Schlagzeilen. Als „Schaulaufen“ wird der Gipfel inzwischen bezeichnet. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, forderte zu Beginn des Gipfels eine Beschränkung der Teilnehmerzahl. Unzufriedenheit herrscht auch über die Umsetzung der Beschlüsse. Und wer kann sich an die Themenvielfalt von Denver oder Birmingham erinnern?

          Ungeachtet aller Kritik verwandelte sich die ligurische Hauptstadt in eine verbarrikadierte Stadt. Die Globalisierungsgegner spielten die Hauptrolle beim Gipfel in Genua. Konfliktstoff genug boten schon die Themen, die die G8-Teilnehmer aus den USA, Kanada, Italien, Frankreich, Großbritannien, Japan und Russland im Gepäck hatten - allem voran die lahmende Weltkonjunktur. Doch die Wachstumsaussichten seien günstig, hieß es im Abschlusskommuniqué.

          In unserem Dossier haben wir für Sie die Berichterstattung zum G8-Gipfel zusammengefasst und ziehen eine Bilanz von Genua. Dazu lesen Sie Hintergründe zu den Teilnehmern und zur Geschichte des Gipfels sowie Analysen.

          Weitere Themen

          „Ich habe da kein schlechtes Gewissen“

          SPD kooperiert mit AfD : „Ich habe da kein schlechtes Gewissen“

          Immer wieder hat die SPD in Bund und Ländern bekräftigt, mit der AfD nicht zusammenarbeiten zu wollen. In Sassnitz auf Rügen reichen die beiden Parteien aber jetzt gleich sieben Anträge gemeinsam ein.

          Topmeldungen

          Künast hat sich bei zahlreichen Gelegenheiten von der früheren Position mancher Grüner distanziert.

          Hass-Posts gegen Renate Künast : Erlaubt ist alles

          „Stück Scheiße“, „Schlampe“, „Drecksau“ – solche und noch krassere Kommentare prasselten auf Renate Künast ein. Das Landgericht Berlin sieht darin keine persönliche Schmähung, sondern nur zulässige Sachkritik.
          Die Stadt Sassnitz auf der Insel Rügen hat etwa 9000 Einwohner.

          SPD kooperiert mit AfD : „Ich habe da kein schlechtes Gewissen“

          Immer wieder hat die SPD in Bund und Ländern bekräftigt, mit der AfD nicht zusammenarbeiten zu wollen. In Sassnitz auf Rügen reichen die beiden Parteien aber jetzt gleich sieben Anträge gemeinsam ein.

          Prozess um Steuerskandal : Streit über Rolle der Depotbank im Cum-Ex-Wirrwarr

          Der aktuelle Cum-Ex-Prozess am Landgericht Bonn wirft Fragen auf: Wer hätte wann Steuern einziehen sollen? Und wer hätte das wissen müssen? M.M.Warburg und die Deutsche Bank liegen in ihrer Einschätzung sehr weit auseinander.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.