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Dossier : Amerika: Von Clinton zu Bush

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George Walker Bush und William Jefferson Clinton Bild: AP

Stabwechsel in Washington: Am 20. Januar wird George W. Bush als 43. Präsident der Vereingten Staaten vereidigt. Bill Clinton zieht nach acht Jahren aus dem Weißen Haus. FAZ.NET beleuchtet die Amtsübergabe von Clinton zu Bush mit einem Dossier.

          Vor acht Jahren kehrte mit Bill Clinton, dem Aufsteiger aus einem kleinen Ort namens Hope in Arkansas, ein neuer Politikstil in Washington ein: Sein Stab war jung, unkonventionell und mit einer Portion Idealismus ausgestattet. George W. Bush, der nun Clinton im Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten nachfolgt, ist in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenteil.

          Bush junior knüpft da an, wo sein Vater aufgehört hat. Sein Team wird dominiert von Männern, die unter Vater Bush, Reagan und sogar Ford Regierungserfahrung gesammelt haben. Sein Auftreten hat nichts Unkonventionelles. Bush hat im Wahlkampf angekündigt, dem Präsidentenamt nach etlichen Skandalen unter Clinton wieder Würde zu verleihen.

          Von Idealismus und staatlicher Machbarkeitseuphorie kann keine Rede sein. Bush möchte, dass Washington künftig eine kleinere Rolle spielt. Die Stellung der Einzelstaaten will er stärken. In der Außenpolitik scheint das Pendel zurück zum Realismus zu schwingen: Interventionen amerikanischer Streitkräfte soll es nur dort geben, wo amerikanische Interessen bedroht sind.

          Was bleibt von den Clinton-Jahren? Was kommt mit Bush? Was kann Deutschland erwarten? FAZ.NET versucht, auf diese und weitere Fragen Antworten zu geben - in Interviews, Porträts, Hintergründen und Kommentaren.

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